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Das verändert der Instagram-Kanal truediskriminierung

Das verändert der Instagram-Kanal truediskriminierung
Foto: instagram.com/@truefruitssmoothies

Der Smoothiehersteller True Fruits ist in den vergangenen Jahren häufig mit beleidigender Werbung aufgefallen. Und möchte sich trotz Kritik nicht dafür entschuldigen – der Instagram-Kanal truediskriminierung ruft zu Protestaktionen gegen die Marke auf und hat damit Erfolg.


Ein Vanillesmoothie in schwarzer Flasche mit dem Werbeslogan „Schafft es selten über die Grenze“ und Slogans wie „Autistische Liebe zum Detail“ oder „Besser oben ohne“ – der Smoothiehersteller True Fruits ist in den vergangenen Jahren häufig mit beleidigender Werbung aufgefallen. Trotz Kritik weigert sich die Firma bislang, sich dafür zu entschuldigen.

Kanal truediskriminierung ruft zu Protest auf

Auch eine Petition der Aktivistin Kyra Natassja mit der Forderung, dass die Händler True-Fruits-Produkte aus dem Sortiment nehmen, falls das Unternehmen sich nicht entschuldigt, blieb erfolglos. Auf ihrem Instagram-Kanal truediskriminierung ruft die Aktivistin zu weiteren Protestaktionen auf. So sollten sich die 13500 Follower persönlich per E-Mail an das Studierendenwerk Bonn wenden, um einen True-Fruits-Verkaufsstopp durchzusetzen – und hatten damit Erfolg. Zudem stellt sie auf ihrem Kanal weitere Kampagnen ohne Bezug zu True Fruits vor – zum Beispiel für mehr Inklusion oder gegen Frauenfeindlichkeit.

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Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es wieder weiter. Gemeinsam haben wir schon wahnsinnig viel erreicht. Auch jetzt ist deine Hilfe gefragt! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Das nächste Ziel: ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Die Studierendenwerke Bonn und Düsseldorf. Trotz des öffentlichen Drucks, hat sich das Studierendenwerk Bonn auf meine Anfrage hin dazu entschieden, die true fruits Produkte nicht auszulisten. Das Studierendenwerk Düsseldorf hat sich trotz wiederholter Anfrage von mir überhaupt nicht geäußert und schweigt weiterhin. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wir bleiben hartnäckig! Lasst uns den Studierendenwerken Bonn und Düsseldorf signalisieren, dass wir uns damit nicht zufrieden geben. Die Studierendenwerke tragen soziale Verantwortung, positionieren sich in der Öffentlichkeit als Partner der Studierenden und sprechen sich für ein diskriminierungsfreies Miteinander aus. Doch diese Werte werden erst durch eine entsprechende Haltung und Handlung real gelebt. Die Unterstützung eines Unternehmens, das bewusst Menschen diskriminiert, ist damit nicht vereinbar! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Deshalb: ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wende dich jetzt an die unten gelisteten Entscheidungsträger_innen der Studierendenwerke Bonn und Düsseldorf, um deiner Meinung zu true fruits Stimme zu verleihen. Bitte Sie, sich ihrer sozialen Verantwortung zu stellen und das diskriminierende Marketing des Unternehmens nicht weiter zu unterstützen. Bitte Sie sich der vorbildlichen Entscheidung des Studierendenwerks Stuttgart anzuschließen und die true fruits Produkte auszulisten. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Bitte bleib höflich, so erreichen wir mehr. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ geschaeftsfuehrung@stw-d.de (Frank Zehetner, Geschäftsführer STW Düsseldorf) muenzer@stw-d.de (Kerstin Münzer, Presse u. Öffentlichkeitsarbeit STW Düsseldorf) info@studierendenwerk-bonn.de (Jürgen Huber, Geschäftsführer STW Bonn) anders@studierendenwerk-bonn.de (Robert Anders, Pressesprecher STW Bonn) ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Teile den Aufruf und lass uns gemeinsam laut sein! __________ #truefruits #truediskriminierung

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Lies auch: So macht @Catcallsofnyc auf sexuelle Belästigung aufmerksam

Von Jeffrey Ji-Peng Li


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