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Arbeiter untersuchen Schlagloch – und finden Tunnel zu US-Bank

Arbeiter untersuchen Schlagloch – und finden Tunnel zu US-Bank
Foto:  Taimy Alvarez/dpa

Eigentlich wurden Bauarbeiter in Pembroke Pines in Florida nur zu einem Schlagloch gebeten. Bei näherem Betrachten fiel auf, dass es direkt zu einem Tunnel führte. Regen hat die Straße absacken lassen und damit einen geplanten Bankraub verhindert.


Bei der Untersuchung eines Schlaglochs in einer Straße haben Bauarbeiter im US-Bundesstaat Florida einen Tunnel entdeckt – und womöglich einen Bankraub verhindert. „Sie steuerten auf die Bank zu, das ist sicher“, sagte FBI-Sonderermittler Michael Leverock in Pembroke Pines mit Blick auf die möglichen Täter. Er fügte hinzu: „Wir wissen derzeit nicht, wer dahintersteckt.“

Die Bauarbeiter hätten die Polizei gerufen, die wegen eines möglichen Bankraub-Versuchs die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet habe. Die Polizei habe bei ihrer Inspektion des Schlaglochs den in einem nahen Waldstück gelegenen Eingang des Tunnels entdeckt, der rund 45 Meter lang sei und vor der Bank ende.

Werkzeug im Tunnel gefunden

Der Tunnel führt unter dem Gras und unter einer Straße hindurch, wahrscheinlich war ein Teil der Straßendecke durch Regen in den vergangenen Tagen abgesunken. Leverock sagte, in dem Tunnel seien unter anderem Spitzhacken, ein kleiner Waggon und ein Generator gefunden worden.

Er gehe davon aus, dass mehrere Personen den Tunnel gegraben hätten, der nur einen Durchmesser von weniger als einem Meter habe und „sehr klaustrophobisch“ sei. Leverock sagte weiter: „Ich würde gerne sagen, dass ich so etwas in Filmen gesehen habe. Das Loch ist aber so klein, dass es einzigartig ist.“

Von RND/dpa

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