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Science-Fiction-Tag: MADS stellt die besten Filme des Genres vor

Science-Fiction-Tag: MADS stellt die besten Filme des Genres vor
Foto: Nasa/Unsplash

Seit 2004 findet in den USA jährlich der Science-Fiction-Tag am 2. Januar statt. Dieser wurde zu Ehren des Autors Isaac Asimov ins Leben gerufen, der am 2. Januar 1920 auf die Welt kam. MADS-Autor Tim stellt vier der besten Filme vor, die das Genre in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat.


„Arrival“ (2016)

Denis Villeneuve ist mit „Arrival“ einer der besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten gelungen. Protagonistin ist Sprachwissenschaftlerin Dr. Louise Banks (Amy Adams), die mit der Hilfe von Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) versuchen soll, die Kommunikationsform und Sprache einer Alien-Form zu ergründen. Die Aliens sind mit zwölf Raumschiffen an unterschiedlichen Orten der Erde gelandet – zunächst ohne ersichtlichen Grund. Obwohl von den fremden Wesen keine Art der Aggression ausgeht, sehen die Weltmächte das alleinige Auftauchen der Aliens als Bedrohung. Panik und Gewalt brechen aus, und die Staatsoberhäupter erwägen militärische Schläge. Für Dr. Banks und Donnelly beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, die Sprache der Aliens zu verstehen und so die Beweggründe für ihr Erscheinen auf der Erde herauszufinden. Doch je mehr Dr. Banks die Kommunikationsform der Kreaturen zu verstehen beginnt, desto mehr scheint sich auch ihr eigenes Denken zu verändern.

„Interstellar“ (2014)

Christopher Nolans „Interstellar“ zählt quasi seit seiner Veröffentlichung zu den Klassikern und Vorreitern des Genres Science-Fiction. Begleitet von einem mehrfach ausgezeichneten Soundtrack Hans Zimmers, erzählt der Film die Geschichte des ehemaligen NASA-Piloten Cooper (Matthew McConaughey). Dieser bewirtschaftet in einer dystopischen Zukunftswelt eine Farm mit seiner Familie.

Die Erde wird von Folgen des Klimawandels heimgesucht, und der Fortbestand der Menschheit steht auf der Kippe. Denn: Lebenswichtige Ressourcen werden immer knapper. Offiziell gibt es die amerikanische Raumfahrtbehörde nicht mehr, sie arbeitet jedoch im Geheimen weiter und beauftragt Cooper, durch ein Wurmloch zu reisen und nach einem bewohnbaren Planeten zu suchen. So beginnt eine atemberaubende, emotionale und haarsträubende Reise für Cooper und sein Team.

„Annihilation“ (2018)

In dem Science-Fiction-/Horror-Film „Annihilation“ nach einer Buchvorlage trauert Lena (Natalie Portman) zunächst ihrem vermissten Ehemann Kane (Oscar Isaac) nach, der von einer militärischen Mission nicht zurückkehrte. Umso größer ist die Freude, als Kane eines Tages unverhofft vor der Tür des gemeineinsamen Hauses auftaucht. Doch: Er scheint anders zu sein als vorher und bricht kurz nach seinem Eintreffen zusammen. Wie Lena daraufhin erfährt, war Kane Teil einer Spezialeinheit, die ein Phänomen untersuchen sollte, dass nur „der Schimmer“ genannt wurde. Dieser breitete sich an einem Küstengebiet immer weiter aus, und außer Kane kehrte niemand von der Mission zurück. Zusammen mit einem Team begibt sich Lena auf ein gefährliches Vorhaben in den Schimmer hinein – um seinen Ursprung zu ergründen und einen Weg zu finden, Kane zu heilen.

„Prey“ (2022)

„Prey“ ist der fünfte und neueste Teil der Kult-Sci-Fi-Reihe „Predator“ – zeitlich spielt er jedoch vor seinen Vorgängern im Jahr 1719. Protagonistin ist Naru (Amber Midthunder) aus dem amerikanischen indigenen Volk der Comanchen. Sie möchte die erste Jägerin ihres Stammes werden, eine Tätigkeit, die sonst nur für die Männer der Comanchen vorgesehen war. Zunächst auf der Jagd und später auf der Suche nach einem verletzten Stammesmitglied findet Naru in Begleitung ihres Hundes Sarii Spuren, die auf eine bisher unbekannte Kreatur hindeuten: den Predator.

Es entwickelt sich eine Art David gegen Goliath plus Katz-und-Maus-Spiel, bei dem jedoch immer unklarer wird, wer eigentlich wen jagt. Obwohl „Prey“ keine großen Themen aufmacht oder eine ausgeklügelte Story erzählt, weiß der Film zu überzeugen. Das liegt vor allem an der klaren Struktur der Geschichte: Die Charaktere wirken schnell nahbar, und jede Szene bringt die Handlung ein stück voran. So stellt „Prey“ für viele Fans der Reihe einen der besten „Predator“-Filme dar. Ein weiterer Pluspunkt: Bis auf den Predator ist der Film in seiner Darstellung der Comanchen historisch sehr akkurat. Die meisten am Film beteiligten Personen haben selbst Wurzeln in der indigenen Bevölkerung Amerikas, außerdem hat der Film eine alternative Synchronfassung in der Sprache der Comanche.


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