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Elektrobeats und Sozialkritik von Grossstadtgeflüster

Elektrobeats und Sozialkritik von Grossstadtgeflüster
Foto: Christoph Mangler

Trashig, gröhlend und pubertär: Grossstadtgeflüster setzen auf ihr altbewährtes Rezept. So hört sich ihr neues Album Trips&Ticks an.


Grossstadtgeflüster macht Musik für Dauerparty-Druffis, die sich weigern, erwachsen zu werden. Jen Bender steht bei der dreiköpfigen Elektropop-Band aus Berlin ganz vorne und singt mit einer lässigen Kein-Bock-auf-nix-Attitüde, die ihresgleichen sucht. Intelligente, witzige Texte treffen auf partyfähige Elektrobeats, stets mit einem Hauch linker Sozialkritik. 

Auch auf dem soeben erschienenen siebten Album ändert Grossstadtgeflüster nichts an ihrem Rezept. Warum auch, wenn es funktioniert. Neben dem reumütigen „Neue Freunde“ und der Sofaliebeserklärung „Meine Couch“ gehört der Song „Feierabend“ zu den Besten der Platte: „Jetzt ist Feierabend!“, gröhlt Bender. Trashig, gröhlend, euphorisch und pubertär: Ein Song wie gemacht, um Arbeit Arbeit sein zu lassen und endlich feiern zu gehen.

Von Milan Blau


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