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Meinung eines Star Wars Fans: Macht mehr Serien!

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Foto: unspalsh.com/Agnieszka Kowalczyk

Bald erscheint Star Wars 9 in den Kinos. Auch MADS Autor Jeffrey wird hingehen – obwohl er die Spin-Offs, die unter Disney gedreht wurden, eigentlich besser findet. Vor allem, seit dem diese Geschichten in Serien und nicht mehr in Filmen erzählt werden.


Während alle meine Freunde in der Grundschule mit ihren Lego Star Wars Figuren spielten, hat mich das damals noch nicht wirklich interessiert. Ich beschäftigte mich lieber mit meinen Spielzeugautos. Erst als ich durch Zufall ein Star Wars Buch in die Hände bekam, entdeckte ich: Die Filme erzählen nicht nur eine Handlung, in diesen Filmen steckt ein ganzes Universum. Es gibt so viele unterschiedliche Alienspezies, die auf verschiedenen Planeten leben: Die Fisch-ähnlichen Mon Calamaris leben auf dem Wasserplaneten Dac, die Teddybär-ähnlichen Ewoks hausen auf dem Waldmond Endor und dann gibt es noch den riesigen Stadt-Planeten Coruscant, wo alle Spezies nebeneinander ihren Geschäften nachgehen. Jeder Charakter hat seine eigene ausführliche Biografie und jeder Planet hat ihre eigene Geschichte. Das hat mich damals fasziniert. Danach habe ich in kürzester Zeit alle Filme und auch die The Clone Wars Serie geguckt und stundenlang auf Wookiepedia die Biografien der Jedis und Siths durchgelesen.

Neue Triologie – ziemlich ähnlich zum Original

Als ich dann erfuhr, dass Disney die Rechte an Star Wars gekauft hat und noch eine neue Star Wars-Trilogie nach der Original-Trilogie und den Prequels drehen will, war ich überrascht – und skeptisch. Für mich war eigentlich das Abenteuer beendet: Anakin Skywalker alias Darth Vader hat den Imperator getötet, somit seine Prophezeiung erfüllt und das Imperium gestürzt. Die neue Trilogie erzählt nun von dem Kampf des Widerstands gegen die Erste Ordnung, die sich dreißig Jahre nach dem Ende des Imperiums daraus formiert hat. Auch jetzt, kurz vor der Veröffentlichung des neunten Teils, bin ich noch nicht überzeugt. Natürlich habe ich als Fan den siebten und den achten Teil im Kino geschaut – und vieles von der Handlung kam mir bekannt vor. Drei Helden, davon ein Jedi in Ausbildung, und ein explodierender Todesstern: Das habe ich alles schon in der Original-Trilogie gesehen. Es wirkt, als wollten die Macher auf Biegen und Brechen neue Star-Wars Filme produzieren und haben dafür einfach nur die Heldengeschichte aus dem Original wieder aufgewärmt – mit neuen Figuren und neuen Settings.

Star Wars Spin-Offs sind spannender

Im Vergleich dazu fand ich die Star Wars Spin-Offs, die unter Disney gedreht wurden, als Star Wars-Fan spannender. Einer davon ist „Solo“ und erzählt von dem vorherigen Schmuggler-Leben des Han Solo, bevor er in der Original-Trilogie ein Held der Rebellion wird. Der Film tut genau das, was ich mir gewünscht habe: Er erzählt eine der vielen kleinen Geschichten aus dem Universum, ohne den Anspruch zu haben, wichtig zu sein. Die Strategie von Disney hat sich jetzt mittlerweile dahingehend geändert, diese Geschichten in Serien und nicht mehr in Filmen zu erzählen, wie bei „The Mandalorian“. Dieses Format finde ich sogar besser als das Format Film. Denn eine Serienstaffel bietet einfach mehr Zeit eine Handlung zu erzählen, die dazu nicht zwangsläufig zusammenhängen muss. Man erhält einen viel umfassenderen Blick auf einen Charakter. Also, macht mehr Star Wars Serien!

Nichtsdestotrotz werde ich wohl auch zu dem neunten Teil, der am 18. Dezember Premiere feiert, ins Kino gehen – weil ich einfach zu gespannt bin, wie die Geschichte der Sequels zu Ende geht.

Von Jeffrey Ji-Peng Li


Lies auch: „Star Wars: Der Aufstieg Skywalker“: Keri Russell von Drehbuch zu Tränen gerührt


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