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„Imaginary“ – Nahezu perfekt, wenn da nicht das Ende wäre

„Imaginary“ – Nahezu perfekt, wenn da nicht das Ende wäre
Foto: Unsplash/Karen Zhao

Kuscheltiere, Puppen, Spielzeuge – Nach Annabelle, Megan und Co. könnte man meinen, das Kinderzimmer als Gruselelement sei endgültig ausgereizt. „Imaginary“ beweist das Gegenteil – zumindest in der ersten Hälfte des Films, sagt MADS-Autorin Tara.

Jessica (DeWanda Wise) verspricht sich Ruhe und Frieden, als sie gemeinsam mit ihrem Ehemann und seinen zwei Töchtern in ihr altes Elternhaus zurückzieht. Doch dabei soll es nicht bleiben: Ihre jüngste Stieftochter Alice (Pyper Braun) findet im Keller des Hauses den alten Teddybären Chauncey, der von nun an ihr neuer Freund wird. Allerdings muss die Familie bald auf brutale Weise herausfinden, dass der Bär Böses im Sinn hat. Jessica bemerkt schnell, dass sie daran nicht ganz unschuldig ist und versucht alles, um ihre Familie zu beschützen.

„Imaginary“ überzeugt mit Spannung und Ästhetik

Die erste Stunde des Filmes ist nahezu perfekt: Ästhetische Bilder, aufkommende Spannung und der ein oder andere Jump-Scare, der nicht zuletzt durch eine gute Kameraführung hervorgerufen wird. Somit bietet „Imaginary“ alles, was sich Horrorfans wünschen. Der neue Film der Produktionsfirma Blumhouse bindet außerdem imaginierte Welten, sogenannte Parakosmen, in seine Handlung ein und distanziert sich damit von dem typischen „Puppen-Dämonen“-Ensemble. Ergänzt wird das stimmige Bild von der grandiosen schauspielerischen Leistung von Pyper Braun, die die junge Alice spielt. Leider driftet der Film zum Ende hin etwas ab und hat zu viele Finale, was die Spannung herausnimmt. Es wirkte so, als hätte sich die Produktion nicht für eine bösartige Kreatur entscheiden können und deswegen so viele verschiedene computergenerierte Animationen wie möglich eingebaut – zulasten der Handlung. Dennoch ist „Imaginary“ den Gang ins Kino wert. Auf imaginären Freunde und Freundinnen wird man nach dem Film allerdings anders blicken.


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