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Game of Thrones: So haben wir uns das Ende vermiest

Game of Thrones: So haben wir uns das Ende vermiest
Foto: Sky/dpa

Durch etliche Theorien und Spekulationen wollten sich die Game-of-Thrones-Fans auf das große Finale der Serie vorbereiten – doch dadurch haben sie es letztlich mit ruiniert, meint MADS-Autorin Nina.


Bran ist eigentlich der Nachtkönig, die weißen Wanderer haben den Kampf doch überlebt und Varys ist ein Meermann – Moment, was? Seit der Ankündigung der letzten Staffel wurde über das große Game of Thrones Finale spekuliert. Die sozialen Netzwerke quollen über an kreativen Theorien über den Abschluss der Fantasy-Serie. Doch genau das hat dem Serienerlebnis geschadet.

Berechtigter Hype um Game of Thrones

Vor etwa fünf Jahren schaute ich die erste Folge Game of Thrones. Ich brauchte nur wenige Tage, um die komplette erste Staffel durchzuschauen – direkt danach folgte die zweite. Unvorhersehbare Handlungsstränge und komplexe Charaktere: Wie viele andere auch wurde ich schnell von dem (berechtigten) Hype um die Serie eingefangen. 

Doch nun scheint die allgemeine GoT-Begeisterung mit dem Serienfinale ihr Ende gefunden zu haben. Eine Petition verlangt sogar den Neudreh der Serie – über eine Million enttäuschte Fans haben bereits unterschrieben. 

Fans entsetzt über letzte Staffel von GoT

Gerechtfertigt finde ich das Ausmaß des Entsetzens über die letzte Staffel nicht. Ja, George R. R. Martins Bücher wurden längst von der Serie überholt – das macht sich auch in dem weniger komplexen Plot bemerkbar. Und zugegeben: Es gab in der letzten Staffel ein paar ärgerliche inhaltliche Patzer (und damit meine ich nicht den Starbucksbecher, der sich ins Bild geschummelt hat). Dennoch konnte mich das Serienfinale  mit ein paar Plottwists überraschen und letztlich lag ich mit meiner Vermutung, wer den eisernen Thron besteigt, falsch.

Zu viele Fan-Theroien und Memes

Bildgewaltige Aufnahmen, kombiniert mit einer Menge Grausamkeit – auch in diesen beiden Punkten ist sich die Serie treu geblieben. Dass viele Fans dennoch enttäuscht sind, liegt wohl auch an der lange Zeit geschürten Erwartungshaltung. Zu viele Theorien hatten zu viele Ideen von einem krönenden Abschluss der Serie in unseren Köpfen eingepflanzt.

Auf fast jeder Online-Plattform stolperte ich über etliche GoT-Memes und potentielle Hinweisen auf mögliche Entwicklungen der Serie. Die letzte Staffel unbefangen zu schauen, fiel deshalb auch mir  nicht leicht. Kaum ein Ende, hätte uns alle zufrieden stimmen können – und daran sind wir wohl auch selbst ein wenig schuld. 


Über den Autor/die Autorin:

Nina Hoffmann

Nina (22) studiert Soziologie und kennt somit alle Sprüche über eine Karriere als Taxifahrerin. Statt an ihren Fahrkünsten zu feilen liest sie lieber Texte über Gender-Fragen und Emanzipation - oder noch besser: Die dazugehörigen Kommentare der Facebook-Nutzer/innen.

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