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Dominik Hartz tritt bei „The Voice of Germany“ an

Dominik Hartz tritt bei „The Voice of Germany“ an
Foto:  Pro Sieben/SAT.1/André Kowalski

Dominik Hartz (20) aus Beschendorf ist am Donnerstagabend bei den „Blind Auditions“ der TV-Show auf Pro Sieben zu sehen.

Genau genommen ist sein Auftritt einer Niederlage zu verdanken. Für die Gesangsshow „The Voice of Germany“ hat sich Dominik Hartz beworben, weil ihn eine Münchener Schauspielschule abgelehnt hat. „Ich hatte mich damit abgefunden, dass ich Sozialökonomie studieren würde“, erinnert sich der 20-Jährige aus Beschendorf, „wollte aber über eine andere Schiene versuchen, trotzdem etwas Künstlerisches zu machen.“ Heute ist der junge Mann doppelt glücklich: Sein Wunsch nach einer Schauspiel-Ausbildung hat sich doch noch erfüllt – und zu den „Blind Auditions“ der TV-Show wurde er ebenfalls eingeladen. Donnerstagabend (20.15 Uhr) ist er bei Pro Sieben zu sehen.

Musik gehörte von klein auf dazu

Auf die Idee für eine Bewerbung bei „The Voice“ habe ihn sein früherer Chef aus einer Grömitzer Strandbar gebracht. „Er hat immer zu mir gesagt, ich solle das machen“, erzählt Dominik Hartz. Musik macht er, seit er fünf war: Schon damals sang er im Kinder-Kirchenchor, spielte Klavier und Schlagzeug. Später brachte er sich selbst den Umgang mit der Gitarre bei, versuchte sich an Liedern anderer Genres, nahm erste Songs fürs Internet auf und begann, auch selbst Musik zu schreiben. Heute will er sich nicht auf eine bestimmte Stilrichtung festlegen: Von Jazz über Pop bis zu Rap sei alles dabei – mehr auf Englisch, aber auch auf Deutsch.

Dominik Hartz’ zweite Leidenschaft ist das Theater. Auch hier wirkte er von klein auf bei Krippenspielen und Schulaufführungen mit, später inszenierte er auch Stücke selbst. Seit September studiert er nun Schauspiel in Berlin – für den 20-Jährigen „das größte Glück“.

Vom Dorf in den Großstadtdschungel

In der Hauptstadt habe er sich schon gut eingelebt – auch wenn der Großstadtdschungel für „einen kleinen Typen vom Land“ schon eine enorme Umstellung gewesen sei, wie der Beschendorfer lachend zugibt. „Ich bin es gewohnt, dass ich aus dem Dorf rausgehen kann und dann ist da erstmal nichts“, sagt der junge Mann. An seiner ostholsteinischen Heimat fehle ihm besonders das Meer: die salzige Luft, Spaziergänge am Strand oder ein Getränk im Hafen. Und natürlich seine Familie – „aber so weit ist es zum Glück auch wieder nicht“, sagt Hartz. Da könne man auch mal für einen Tag nach Hause fahren: Gerade erst habe er beispielsweise seine Eltern zu ihrer Silberhochzeit besucht.

Die Musik komme während des Studiums auch nicht zu kurz: Er habe nach wie vor jedes Wochenende die Gitarre in der Hand und stimme gemeinsam mit Freunden Lieder an. Ob er am Ende mehr als Schauspieler oder als Musiker auf der Bühne stehen werde, könne er noch nicht sagen. „Es sind beides schön unsichere Standbeine – ’tschuldigung, Mama“, scherzt der 20-Jährige. Sein Studium wolle er auf jeden Fall durchziehen, kündigt er an. Im Moment sei er „einfach total froh, dass ich noch beides unter einen Hut kriege“.

Auf die Bühne geht’s mit einem Song von den Fantastischen Vier

Für seinen Fernseh-Auftritt bei „The Voice“ hat sich der Ostholsteiner für den Titel „Tag am Meer“ von den Fantastischen Vier entschieden – allerdings nicht in der Original-Rap-, sondern in einer Jazz-Funk-Version, auf die er seine eigene Melodie geschrieben habe, berichtet der Sänger.

Dass er besonders bei Michi Beck und Smudo von den „Fantas“ – außerdem als Coaches dabei sind Yvonne Catterfeld, Mark Forster und Michael Patrick Kelly – darauf gehofft habe, dass sie sich umdrehen würden, bedeute seine Songauswahl derweil nicht, stellt das Gesangstalent klar. „Ich finde alle Coaches ziemlich cool“, sagt der 20-Jährige. Natürlich habe er gehofft, dass ihn jemand zu sich ins Team holen würde – wer das sein könnte, darüber habe er im Vorfeld aber gar nicht wirklich nachgedacht. Alles sei abgelaufen „wie im Film“ – irgendwann habe er auf der großen Bühne gestanden und sich gefühlt „wie das Kaninchen vor der Schlange“, erzählt er lachend, „ich war so aufgeregt“.

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