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Diese Ausstellungs-Highlights auf der IdeenExpo lohnen sich

Diese Ausstellungs-Highlights auf der IdeenExpo lohnen sich
Foto: Moritz Frankenberg

Europas größtes Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik eröffnet am Sonnabend und läuft dann bis einschließlich Sonntag, 23. Juni, täglich von 9 bis 18 Uhr auf dem Messegelände in Hannover in vier Hallen sowie auf dem Außengelände. Hauptzielgruppen sind junge Menschen, Schüler aller weiterführenden Schulen mit Schwerpunkt auf den Jahrgängen 7 bis 13 sowie deren Lehrkräfte und Eltern. Bei der vergangenen Auflage vor zwei Jahren kamen 360.000 Besucher.

270 Aussteller, 650 Exponate

Die Ideenexpo gliedert sich in zwölf Themenbereiche wie etwa Mobilität, Digitale Welten, Medien oder Klima. Ein besonderer Bereich widmet sich der Raumfahrt. Erstmals wird vom 21. bis zum 23. Juni die Junior-Europameisterschaft der Robotik auf dem Messegelände ausgetragen. Herzstück der Ideenexpo, an der sich 270 Aussteller beteiligen, sind 650 Mitmach-Exponate.

Ausflug zum Mond in Halle 9

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Weltallstimmung kommt in Halle 9 der Ideenexpo auf. Die Ausstellung „Mission: Moon“ zeigt verschiedene Modelle etwa eines Mondlandemoduls und einer Rückkehrkapsel, jeweils im Maßstab 1:4. Das offene Mondauto (Lunar Roving Vehicle, Bild) erleben Weltraumentdecker sogar im detailgetreuen Modell in Originalgröße. Das mit vier 180-W-Motoren ausgestattete Fahrzeug ist 3,10 Meter lang und wiegt sportliche 210 Kilogramm – kann aber mehr als das doppelte seines Gewichtes als Ladung aufnehmen und diese mit 13 Stundenkilometern bis zu 92 Kilometer weit befördern. Es kam bei insgesamt drei Apollo-Missionen zum Einsatz.

Abheben mit dem Robo-Arm

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Eigentlich bewegen Gelenkarmroboter wie der RoboCoaster Werkzeuge oder bis zu 500 Kilogramm schwere, massive Bauteile. Doch auf der Ideenexpo können Besucher am Stand von NiedersachsenMetall in Halle 9 am eigenen Leib erfahren, wie schnell und windig sich der sechsachsige Gelenkarm bewegen kann: Immer zwei Besucher können in einer Fahrgastgondel Platz nehmen und sich von dem Roboter in fünf unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen durch die Luft wirbeln lassen. Solche Roboter werden in der Metall- und Elektroindustrie in der Fertigung eingesetzt und sind vor allem aus der Automobilindustrie nicht mehr wegzudenken.

Einen Kran steuern? Kein Problem

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Ein virtuelles Stahlwerk präsentiert die Salzgitter AG in Halle 9 mit ihrer „3D Cave“. Dort können Besucher einen Kran steuern oder mit einem beladenen Zug durch die Produktionshalle fahren.

Ferngesteuerte Autos programmieren

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Ein eigenes ferngesteuertes Auto können Besucher am Stand der Autostadt in Halle 9 programmieren. Die Steuerung funktioniert ganz einfach per Smartphone-App. Die Robotik- und Programmiershops sind an den Wochentagen schon ausgebucht, am Wochenende können noch Besucher vorbeischauen – um 9.30, 11, 13.30 und 15 Uhr.

Fahren wie von Geisterhand

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Fahren wie von Geisterhand: Wer schon immer mal autonomes Fahren ausprobieren wollte, ist am Stand der ZF Friedrichshafen AG richtig (Halle 9). Dort können Besucher einem Kart zeigen, welchen Weg sie fahren wollen, das Fahrzeug merkt sich die Strecke und fährt sie automatisch ab.

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Ferngesteuerte Autos und Roboter präsentiert Volkswagen an seinem Stand in Halle 9.

Halb E-Bike, halb Motorrad

Eine eigenwillige Mischung aus E-Bike und Motorrad haben Uwe Hoppe und Hendrik Luczak aus Hannover entwickelt. Ihre Power-Bikes erinnern stark an Chopper-Räder. „Wir wollten uns vom Standard-Bike absetzen“, sagt Luczak. In Handarbeit bauen sie bis zu 20 Räder pro Jahr, jedes individuell auf den Kunden abgestimmt. Die Power-Bikes machen ihrem Namen alle Ehre und müssen sich neben anderen motorisierten Zweirädern nicht verstecken – manche Modelle erreichen bis zu 70 Stundenkilometer. „Für die Jugendlichen haben wir das natürlich gedrosselt“, sagt Hoppe. Denn auf der Teststrecke in der Mobilitätsarena der Ideenexpo (Halle 6) dürfen Besucher auch mal Probe fahren.

Von Johanna Stein

Mehr zur IdeenExpo gibt es hier

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Über den Autor/die Autorin:

Johanna Stein

Johanna (21) hat Journalistik in Hannover studiert. Viel lieber als öde Hausarbeiten schreibt sie das, was nah an den Menschen dran ist - Porträts, Reportagen, Glossen oder auch Berichte über die Straßenausbaubeitragssatzung. Keine Sorge, davon bleibt ihr hier aber verschont.

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