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So reagiert das Netz auf Marie Kondos Netflix-Serie

So reagiert das Netz auf Marie Kondos Netflix-Serie
Foto:  instagram/ @mariekondo

Verschafft dir ein Gegenstand kein Glücksgefühl, schmeiß ihn weg – aber nicht, bevor du dich bei ihm bedankt hast: So lautet das spirituelle Motto von Aufräum-Meisterin Marie Kondo.

Die japanische Bestseller-Autorin hat seit Januar 2019 ihre eigene Netflix-Serie. In jeder „Tidying Up with Marie Kondo“-Folge unterstützt sie Familien dabei, Kleidung, Bücher, Papierstapel und Schränke auszumisten und fein säuberlich zu ordnen. Wie man sich am besten von unnötigem Krimskrams trennt und Ordnung in den Haushalt bringt, hat Kondo bereits in drei Büchern festgehalten. Weltweit wurden ihre Aufräum-Ratgeber etwa sieben Millionen Mal verkauft. Auf den Social-Media-Kanälen werden Marie Kondo und ihre Aufräum-Strategie „Konmari“ nun gefeiert.

Ob Fotos des neu sortierten Kleiderstapels oder selbstironische Witze über das Chaos in der eigenen Bude: Seit Netflix die Aufräum-Serie streamt, reagieren zahlreiche Zuschauer in den Social-Media-Kanälen auf den Aufräum-Hype.

Twitter-Userin april ham lincon stellt sich etwa vor, wie eine entsetzte Marie Kondo auf ihr unordentliches Haus reagiert und kreiert daraus ein Meme.

Etwas verschafft dir kein Glücksgefühl? Dann führt der direkte Weg in den Müll! Schwierig wird das aber wohl bei geschäftlichen E-Mails.

Mehr ist mehr: Das gilt ganz sicher nicht für die minimalistischen Ordnungs-Ideale von Marie Kondo. „Wie ironisch, dass da auf einmal viel mehr Marie-Kondo-Witze sind, als notwendig“, stellt David Tveite fest. Ob wohl jeder gepostete Witz Glücksgefühle in Marie Kondo weckt?

Selbsthilfe leisten durch aufgeräumte Schubladen: Klingt zumindest gut. Dass die Konmari-Methode aber nicht für jeden geeignet ist, beweist die australische Autorin und Comedian Deirdre Fidge. „Ich liebe meine zahlreichen Türme an verstaubtem Gerümpel, die mir Depressionen verschaffen“, erklärt Deirdre nach zehn Minuten Aufräum-Arbeit. Falttechniken für Kleidung und spirituelle Danksagungen an ungeliebte Besitztümer sind eben nicht für jeden etwas.

Nina Hoffmann


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