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So bitter-süß klingt der Elektro-Pop von Blood Red Shoes 

So bitter-süß klingt der Elektro-Pop von Blood Red Shoes 
Foto:  Sonic PR

Auf „Get tragic“ erfindet sich das britische Duo Blood Red Shoes neu  – und versprüht dabei immer etwas bitter-süße Zuversicht.


Blood Red Shoes ​ist keine Band für fröhliche Lieder. „Wenn ihr gerade eine schöne Zeit habt, solltet ihr vielleicht eine Weile warten, bevor ihr euch das anhört“, schreiben Laura-Mary Carter und Steven Ansel, als sie am ersten Weihnachtsfeiertag eine Single vom Album „Get tragic“ (Release: 25. Januar) auf Facebook posten.

A LITTLE PRESENT 🎁As a little gift we’ve released a new song today called Find My Own Remorse, it’s streaming here https://open.spotify.com/album/1u2JCGsOj92aI60dJVIU9i?si=CyXphtLSTIOwaCxL4M1l1Q If you’re having a joyful holiday season then you might want to wait a while before you listen to it, but if like many people you find this time of year quite reflective and melancholy, this is for you. It’s a song about struggling to deal with complex feelings of guilt, about repressing or hiding from those thoughts because they feel too big too handle. It has beats by the amazing Clarence Clarity and is musically probably the furthest departure from where we began as a band. Hope you like.Our 5th album Get Tragic is out next month, our tour is all sold out but check www.bloodredshoes.co.uk for some in-stores we’re playing too 💚

Gepostet von Blood Red Shoes am Dienstag, 25. Dezember 2018

„Find My Own Remorse“ ist zwar nicht von jener dudeligen Klingeling-Fröhlichkeit, die Lieder in dieser Zeit klassischerweise auszeichnet, es ist aber umso schöner. Zu weichen Synthies singt Ansel von Schuldgefühlen, die sich zu groß anfühlen, um sie außerhalb des Bettes zu ertragen. 

Die bisher veröffentlichten Lieder von „Get tragic“ klingen ausgereift und unaufgeregt. Dabei hat sich die Band Blood Red Shoes musikalisch neu erfunden: Sphärischer Elektropop hat den lärmendem Indie-Rock der letzten vier Alben wie selbstverständlich abgelöst. Aber das britische Duo versinkt nicht in Melancholie, sondern versprüht zwischen Hoffnung und Verzweiflung immer etwas bittersüße Zuversicht. Gefühle bleiben eben nicht für immer – auch, wenn es sich manchmal so anfühlt.

Über den Autor/die Autorin:

Kira v. d. Brelie

Kira (26) hat Germanistik und Philosophie studiert. Vielleicht wird sie später Lehrerin, vielleicht aber auch nicht. Bis dahin schreibt sie. Für die Zeitung, für die Uni, mit Mama.

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