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Mallorca verbietet die Tötung von ausgesetzten Haustieren

Mallorca verbietet die Tötung von ausgesetzten Haustieren
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Haustiere, die von ihren Besitzern ausgesetzt wurden, dürfen auf Mallorca künftig nicht mehr getötet werden – bisher mussten viele Tiere sterben, wenn sie nicht vermittelt werden konnten.


Gute Nachricht für alle Tierfreunde: Haustiere, die von ihren Besitzern ausgesetzt wurden, dürfen auf Mallorcakünftig nicht mehr getötet werden. Die Regierung der Balearen-Inseln hat eine entsprechende Gesetzesinitiative für Mallorca und die benachbarten Inseln verabschiedet, wie die Mallorca Zeitung berichtet.

Tiere besser schützen

Durch die aktuelle Gesetzeslage seien Haustiere nicht ausreichend geschützt, argumentiert die Regierung. Noch immer werden auf Mallorca jedes Jahr mehrere Hundert Fälle von misshandelten Tiere gemeldet. Bisher wurden Hunde und Katzen in einigen Tierheimen nach Ablauf einer Frist eingeschläfert, wenn sie bis dahin keinen neuen Besitzer gefunden hatten.

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Adoption von Tieren soll leichter werden

Das neue Gesetz verbietet nun die Tötung von verlassenen Tieren. Nur wenn ein Tierarzt es für medizinisch notwendig hält, sollen die Tiere eingeschläfert werden. „Null Einschläferungen“ lautet demnach das Ziel der Gesetzesinitiative.

Mallorca will außerdem die Adoption von Tieren aus Auffangstationen erleichtern und das Bewusstsein für den Tierschutz stärken.

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RND/lzi


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