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Instagram-Update: Netzwerk führt versehentlich neuen Newsfeed ein

Instagram-Update: Netzwerk führt versehentlich neuen Newsfeed ein
Foto:  Silas Stein/dpa

Schon seit Oktober wird die neue Oberfläche offenbar getestet, nun hat Instagram seinen umgebauten Newsfeed versehentlich weiter ausgerollt. Wie unter anderem das Technikportal „The Verge“ schreibt, meldeten zahlreiche Nutzer am Donnerstag über eine grundlegende Veränderung in ihrer App. Das Netzwerk selbst sprach von einer Panne.

Statt horizontal durch den Newsfeed zu scrollen, müssen die betroffenen User von rechts nach links wischen oder tippen, um neue Inhalte zu sehen. Die Funktionsweise dürfte Instagram-Nutzern bereits aus den Stories bekannt sein.

„Wir stellen einen neuen Weg vor, sich durch Posts zu bewegen“, hieß es in der Ankündigung von Instagram. Doch bei den Nutzern blieben Euphorie und Begeisterung aus. Für die radikale Änderung hagelte es viel Kritik. So etwa von Youtuber AlexiBexi.

Viele Nutzer sind noch unsicher, was sie von der neuen Oberfläche halten sollen.

Andere fühlen sich an die Funktionsweise einer bekannten Dating-App erinnert.

Die enttäuschten Nutzer können – zumindest vorübergehend – aufatmen. Die Neuerung war laut Instagram unbeabsichtigt ausgerollt worden. Mittlerweile wurde sie vollständig zurückgezogen. „Wir haben den Fehler schnell repariert und der Feed sieht wieder normal aus. Wir entschuldigen uns für die Verwirrung“, twitterte das Unternehmen.

Auch Adam Mosseri, Head of Production bei Instagram, kommentierte den Vorfall. „Sorry dafür, das sollte ein sehr kleiner Test werden, aber wir verbreiteten ihn breiter als angedacht“, kommentierte er bei Twitter.

Ob es sich bei dem Roll-Out tatsächlich um einen „Bug“ handelte oder das Netzwerk nach der massiven Kritik doch einen Rückzieher gemacht hat, ist unklar. Dass Instagram die Eigenschaften seines Story-Features ausbaut, dürfte jedoch kaum überraschen. Mit den kurzlebigen Fotos und Videos, die nach 24 Stunden wieder verschwinden, hat die Facebook-Tochter enorme Erfolge gefeiert. Mittlerweile wird die Funktion von doppelt so vielen Menschen genutzt, wie Konkurrent und Ideengeber Snapchat.

Von RND/Mila Krull

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