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“World of Warcraft”: Der Spiele-Hit kehrt als Classic-Version zurück

“World of Warcraft”: Der Spiele-Hit kehrt als Classic-Version zurück
Foto: Blizzard Entertainment

Fans haben lange darauf gewartet, nun ist es endlich erschienen: “World of Warcraft Classic”. Mit der Retro-Version des erfolgreichen Online-Rollenspiels reanimiert Blizzard das alte Spielgefühl und lässt die Herzen der WoW-Community höher schlagen. Wie das Spiel ankommt, bleibt abzuwarten.


Vor 15 Jahren revolutionierte ein Online-Rollenspiel die Gaming-Branche wie kaum ein anderes Computerspiel zuvor: World of Warcraft, kurz WoW. Als MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) ist „World of Warcraft“ ausschließlich über das Internet spielbar und entwickelte sich kurz nach seiner Veröffentlichung im November 2004 zu einem enormen Erfolg. Zu Höchstzeiten erreichte das Spiel mehr als 12 Millionen Abonnenten, bis Juli 2012 nahm der Spieleentwickler Blizzard Entertainment über zehn Milliarden US-Dollar mit WoW ein.

Seit dem Start vor 15 Jahren wurden mehrere Erweiterungen für das Spiel veröffentlicht. Nun ist Blizzard Fans der ersten Stunde entgegengekommen, die sich eine Ur-Version des Spiels gewünscht hatten. Mit „World of Warcraft Classic“ soll das alte Spielgefühl wieder hergestellt werden, das nach Ansicht einiger Spieler im Zuge der Erweiterungen und Verbesserungen verloren gegangen sei. Angekündigt hatte der Spieleentwickler die Classic-Version erstmals auf der Blizzcon vor zwei Jahren.

Was ist neu im alten „World of Warcraft“?

Dass ein Studio eine alte Version eines Computerspiels neu herausbringt, ist nicht unbedingt revolutionär. Es ist vor allem dem Drängen der WoW-Community zuzuschreiben, dass Blizzard nun den Schritt zurück gewagt hat und mit „WoW-Classic“ die ursprüngliche Version des beliebten Online-Rollenspiels zur Verfügung stellt. Allerdings basiert das neue alte Spiel nicht auf der Ursprungsversion 1.0, sondern auf Version 1.12. Dies war der letzte große Patch vor der ersten Erweiterung „The Burning Crusade“.

Größter Kritikpunkt der Spieler waren die Vereinfachungen im Gameplay, wodurch Blizzard neue Zielgruppen erreichen wollte. In der Classic-Version wurden deshalb zahlreiche Vereinfachungen der letzten Jahre zurückgenommen, das alte Regelwerk wieder eingesetzt. Das hat Auswirkungen für Instanzen und Raids, Fähigkeiten wie Crowd Control und Buffs kommt wieder mehr Bedeutung zu. „Neu“ ist also vor allem, was Blizzard entfernt hat. Dazu zählen zum Beispiel WoW-Marken sowie Reittiere und Charaktertransfers, die in der Classic-Version nicht zur Verfügung stehen. Auch Todesritter, Blutelfen und Juwelenschleifer wird es in WoW-Classic nicht geben.

Grafisch mischt Blizzard die Versionen 1.12 und 3.0. So werden etwa alte 3D-Modelle mit Effekten kombiniert, die dem Spiel erst später hinzugefügt worden sind. Des Weiteren hält der Entwickler an einigen Komfort-Updates wie dem Ingame-Chat fest.

Lange Warteschlangen beim Login zum Start

Der Spielehersteller selbst war vom großen Interesse an der Classic-Version von „World of Warcraft“ überrascht. Obwohl zusätzliche Server bereitgestellt wurden, kam es zum Start von „WoW-Classic“ in der Nacht von Montag auf Dienstag zu Warteschlangen beim Login.

Um „World of Warcraft Classic“ spielen zu können, wird ein aktives WoW-Abonnement benötigt. Dieses kostet regulär 12,99 Euro im Monat. Den Client, den Spieler auf ihrem Rechner installieren müssen, stellt Blizzard kostenlos zur Verfügung.

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Von Patrick Fam/RND


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