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Wie aus einer romantische Legende der Welttag des Buches wurde

Wie aus einer romantische Legende der Welttag des Buches wurde
Foto: picture alliance/dpa/Europa Press | Lorena Sopêna

Bücherliebende Menschen haben sich den 23. April nicht wahllos ausgesucht, um ihre Leidenschaft zu feiern. Der wirkliche Hintergrund des Welttags des Buches stammt tatsächlich selbst aus einer alten katalonischen Geschichte.


Die Tradition, am 23. April die Liebe zu Büchern zu feiern, wurde in Katalonien geboren, einer Region im Nordosten Spanien. Dort ist der „Día del libro“, also der Welttag des Buches, nun sogar ein gesetzlicher Feiertag und wird beeindruckend gefeiert.

Es begann mit einem Märchen

In Spanien wird am 23. April nicht nur die Literatur geehrt, sondern auch Sant Jordí, der wortwörtliche Prinz auf dem Schimmel. Es gibt eine alte Legende aus einer Region Südkataloniens, in der ein Dorf jedes Jahr von einem hungrigen Drachen heimgesucht wird. Um das gesamte Dorf zu verschonen, losen die Bewohnerinnen und Bewohner alle Jahre wieder drei Mädchen aus, die als Opfergabe für den bösen Drachen dienen sollen. Als eines Jahres jedoch die Tochter des Königs das traurige Schicksal erfahren soll, reitet ein Prinz auf einem weißen Pferd in das Dorf, um die Königstochter zu retten und den Drachen zu töten – was ihm auch gelingt. Anstelle des toten Drachens sprießen Tausende aus Rosen aus dem Boden, und der Prinz Sant Jordí pflückt die Schönste für die Tochter des Königs.

Ein literarischer Valentinstag

Zur Feier von Sant Jordís Sieg über den Drachen schenken die Menschen in Katalonien bis heute am 23. April geliebten Personen Rosen. Als Gegengeschenk dient: richtig – ein Buch! Und auch wenn diese schöne Tradition 1995 von der UNESCO zum Welttag des Buches erklärt wurde, ist die Feier dieses Tages immer noch in Katalonien einmalig: Stände voller Blumen und Bücher zieren die Straßen der Hauptstadt Barcelona.

Eine Feier eines Märchens, der Liebe und der Bücher. Was für ein toller Tag!

Von Sophie Sartison



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