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Was sagen Schüler in MV zu Lockerungen in der Corona-Krise?

Was sagen Schüler in MV zu Lockerungen in der Corona-Krise?
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Heute schreiben Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Regionale Schule in Klütz ihre Ansichten rund um das Thema Corona im Zusammenhang etwa mit Schule, Tourismus, Fußball und Veranstaltungen.

Ein Tag Schule ist zu wenig

Maya Buchholz (13): Es wäre besser, wenn man nicht nur einen Tag, sondern mehrere Tage in der Woche zur Schule gehen könnte. Denn es bringt nicht so viel, wenn wir nur einen Tag pro Woche Unterricht haben. Manche Schüler vergessen bis zur nächsten Woche wahrscheinlich vieles wieder und wenn man Aufgaben für zu Hause bekommt, können Schüler sie nur zum Teil erledigen, weil man sie nicht alle versteht.

Jetzt genügt Homeschooling

Laura-Emily Wiebke (14): Ich finde es unnötig, in der jetzigen Zeit in die Schule zu gehen. Denn es ist nur ein Tag in der Woche. Und dann Unterricht in getrennten Gruppen. Vor dem Unterricht trifft sich die Klasse doch auch ja schon ganz.

Einen Tag Unterricht ist wichtig

Jonah Prautsch (14): Es ist gut, dass wir wenigstens einen Tag pro Woche Unterricht haben, weil man dann mit anderen reden kann und es einen anspornt, die Aufgaben zu einem bestimmten Tag zu erledigen. Schüler im Homeoffice müssen sich selbst organisieren und das ist meist gar nicht so einfach.

Verpassen wichtigen Stoff

Johanna Dunkelmann (15): Ich finde es schlecht, dass wir nur einmal in der Woche zur Schule gehen dürfen. Wir verpassen wichtigen Stoff, den wir für das nächste Schuljahr brauchen. Ich lerne viel weniger zu Hause beim Homeschooling als normalerweise in der Schule und finde es unverständlich, dass wir immer noch so wenig Unterricht haben, aber Hunderttausende Urlauber ins Land kommen dürfen.

Touristen gut fürs Land

Lukas Mann (15): Ich finde, dass die aktuelle Art des Unterrichts nicht hilfreich ist. Dafür ist es gut, dass jetzt die Touristen wieder ins Land kommen dürfen. Das kurbelt die Gastronomie wieder an und die Servicekräfte haben wieder Arbeit.

Bäder sollten öffnen

Nele Sophie Jahnke (14): Nur einmal in der Woche in die Schule – das finde ich gut. Ich würde mich auch freuen, wenn die Bäder wie das Wonnemar in Wismar wieder öffnen. Aber sie sollten nur eine bestimmte Besucherzahl hineinlassen

Angst vor zweiter Welle

Ich finde es schlecht, das die Grenzen wieder geöffnet wurden. Es könnte ja passieren, dass eine zweite Corona-Welle kommt. Dann gibt es noch härtere Einschränkungen. Man hätte schon damals, als das Virus in China auftauchte, schon vieles dort in einem Umkreis von 100 Kilometern alles für mehrere Wochen dichtmachen müssen.

Konzerte mit Maske sind blöd

Robin Kähler (14): Es ist noch zu früh, wenn Kinos, Hotels nun schon geöffnet haben und Veranstaltungen stattfinden können. Weil es schwierig ist, Abstand zu halten oder nur einen halben Raum zu nutzen. Es macht auch blöd, zum Beispiel bei einem Konzert, eine Maske zu tragen. Deshalb sollte man noch ein bis zwei Monate warten, bis sich das Coronavirus nicht mehr verbreitet. Es lohnt auch nicht, dass ich einen Tag pro Woche zur Schule gehe. Den Rest der Woche müssen wir Aufgaben zu Hause übers Internet machen. Besser wären zwei bis drei Tage pro Woche. So könnte wir unsere Noten leichter verbessern.

Lara-Sophie Meyer

Besser noch keine Events

Lara-Sophie Meyer (14): Im September findet das Opeltreffen an der Wohlenberger Wiek statt, obwohl wir gerade noch in der Corona-Krise stecken. Das Simson-Treffen fiel deshalb sogar aus. Warum muss nun das Opeltreffen stattfinden? Gerade in der Corona-Zeit muss so etwas nicht sein, weil das Infektionsrisiko steigen könnte.

Spielbetrieb starten ist richtig

Lukas Lange (14): Sollten deutsche Fußball-Ligen wirklich schon in Corona-Zeiten spielen? Einerseits sollte noch einige Monate nicht gespielt werden, weil einige Spieler die Corona-Regeln brechen. Andererseits müssen sie dringend wieder anfangen, sonst wäre das Bundesligajahr im Eimer. Also sollte man dafür sein, dass es jetzt mit dem Spielbetrieb weitergeht.

Zweiter Lockdown wäre fatal

Marc Mertins (15): Ich finde es nicht so gut, dass die Corona-Maßnahmen so schnell wieder gelockert werden. Klar, die Wirtschaft leidet mehr darunter. Aber nur weil die Infektionsrate heruntergegangen ist, muss nicht gleich alles lockern. Vor allem weil ein zweiter Lockdown der Wirtschaft mehr schaden würde.

Es soll alles wieder normal sein

Isabel Ramm (14): Es kommen wieder immer mehr Urlauber ins Land, aber die Schulen werden noch nicht normal weitergeführt. Es ist gut, dass Touristen kommen, denn als sie nicht da waren, hat man gemerkt, wie abhängig wir von ihnen sind. Es soll alles wieder normal sein: Kindergärten und Schulen sollen wieder normal öffnen, dann können auch alle Eltern wieder arbeiten. Denn es gibt in der Saison viel zu tun. Wenn aber Personal fehlt, ist das ganze Tourismuskonzept kaputt. Es bringt auch nicht viel, nur einmal pro Woche in die Schule zu gehen.

Kindergärten richtig öffnen

Amelie Hannke (14): Ich finde es wichtig, dass Kindergärten wieder regelmäßig öffnen, weil viele Eltern arbeiten müssen und oft mit den Kindern überfordert sind. Die älteren Schüler können mehr zu Hause lernen und werden dadurch selbstständiger – das ist gut für ihr Leben und für den Job. Es ist toll, dass Freibäder wieder öffnen und man mit mehreren Leuten wieder hinausgehen darf.

Von Klaus Amberger

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Über den Autor/die Autorin:

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