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Warum muss ich mich ständig entscheiden?

Warum muss ich mich ständig entscheiden?
Foto:  Vale Zmeykov/unsplash

Am Handy chillen, Party, Netflix – oder doch lieber lernen, sparen und aufräumen? MADS-Autorin Lina ist 16 – und hat viele Fragen.


Sparen oder Spaß haben?

Ich sitze bei Jim Block und beiße in den leckeren Burger, obwohl ich genau weiß, dass das ein Sechstel einer Fahrstunde ist. Für meinen Wunsch, ein Au-Pair Jahr in Kanada zu machen, brauche ich unbedingt einen Führerschein. Den muss ich größtenteils selbst finanzieren. Auf alles verzichten will ich aber trotzdem nicht. Ich will doch ins Kino gehen können und Popcorn essen … Kanada ist mein großes Ziel. Ich will deshalb aber nicht weniger Spaß haben. Na gut, bei manchen Dingen kann ich mehr aufs Geld achten – vielleicht brauche ich den neuen Pulli doch nicht so nötig.

Welche Abifächer bloß?

Mit welchen Fächern kann ich den besten Abischnitt erreichen und trotzdem nicht im Unterricht vor Langeweile einschlafen? Bio, Politik und Geschichte klingt nach einer interessanten Kombi – und nach viel Lernaufwand. Ich will aber auch noch feiern gehen und nicht meine Wochenenden am Schreibtisch verbringen. Obwohl: Wenn ich die Fächer wähle, die mich wirklich interessieren, klappt bestimmt beides. Im Unterricht lerne ich mehr, wenn mich etwas interessiert. Dann hab ich gleichzeitig mehr Freizeit. Trotz Bio.

Candy Crush oder Schlaf ?

Candy Crush oder Schlaf? Das ist ein wirklich ernstzunehmendes Problem! Ein paar Level werden ja schon noch gehen … Oh, schon wieder Game Over. Schnell 20 Minuten zu Youtube und dann weiterspielen. „Nein es ist schon viel zu spät. Schon wieder nur fünf Stunden Schlaf“, sagt mir dann mein Verstand. So geht das jeden Abend bei mir, wenn ich nicht bis halb elf an den Hausaufgaben sitze, die ich natürlich wieder erst um zehn Uhr angefangen habe. Nehmt euch bloß kein Beispiel an mir, sonst habt ihr morgens auch Augenringe bis nach Afrika. Das liegt doch unten, oder?!

Gossip Girl oder Aufräumen?

Die Serie über ein paar in Teenager aus Manhattan und deren Probleme fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Unzählige Folgen Gossip Girl haben mich durch meinen Liebeskummer begleitet. Gefühlt sind die New Yorker Teenies und ich zusammen ein Stück erwachsener geworden. Blairs Outfits und die Coolness von Bart Bass inspirieren mich immer wieder. Dabei sollte ich mich mal selbst zu etwas ganz anderem inspirieren … Aufräumen! Oder fange ich doch wieder mit der ersten Staffel an? Moment, wo ist denn in diesem Chaos hier überhaupt mein Laptop?

 

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Blair und Serena von Gossip Girl. Quelle: Instagram.

Cool oder ich selbst sein?

Ist es wirklich so peinlich, dass ich meistens lieber in der Bahn und zuhause lese, anstatt sinnlos auf mein Handy zu schauen? Was ist schlimm daran, im Chor zu singen? Was sollen die abwertenden Blicke der obercoolen Tussen? Tut mir leid, dass ich nicht den ganzen Tag nur am Handy hänge und Instagrambilder bearbeite. Es kann doch jeder das machen, worauf er Lust hat. Wenn ich im Chor singen möchte, dann mache ich das auch und lese, wann ich es möchte.

Abende mit oder ohne Mama?

Kann Mama nicht einmal verstehen, dass ich nicht abends mit ihr Rosamunde Pilcher und diesen ganzen anderen Kram gucken will? Ich hab um 20.15 Uhr eh keine Zeit – ich muss ja Hausaufgaben machen. Außerdem passiert bei Gossip Girl viel mehr als beim Bergdoktor. Wenn Mama aber mit mir ins Kino will, bin ich gern dabei. Dann bestimmen wir zusammen, was wir gucken – und gehen davor noch auf einen Kakao ins Café Extrablatt.

Wintersachen oder gut aussehen?

Jeden Morgen die gleiche Diskussion. Mama versteht einfach nicht, dass Mütze, dicke Jacke und die gefütterten Winterschuhe nicht ganz meinen Vorstellungen von gut aussehen entsprechen. In einer dicken Jacke sieht man immer fünf Kilo schwerer aus, vom Schal verfilzen meine Haare und wenn ich meine Mütze absetze, kann ich mich danach zu den Löwen im Zoo gesellen. Na gut, die nächsten tage werden es minus 10 Grad. Da hat Mama vielleicht doch Recht mit dem Eskimo-Outfit … Aber ich werde niemals ein Unterhemd anziehen!

Von Lina Frerichs

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