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Warum ein Buch manchmal cooler ist als Netflix

Warum ein Buch manchmal cooler ist als Netflix
Foto:  Aaron Burden/Unsplash

Ja, es gibt verdammt viele gute Serien – trotzdem greift MADS-Autorin Nele immer noch gerne zum Buch. Sechs gute Gründe fürs Seitenwälzen.


Ruhe statt Reizüberflutung

Jeden Monat gibt es neue Filme und Serien auf Netflix und warten nur darauf, von uns gestreamt zu werden. Meine Watchlist ist überfüllt, regelmäßig füge ich weitere Titel hinzu, die sich super interessant anhören – und schaffe es neben der Schule und Freizeitstress dann doch nicht, sie alle zu gucken oder mich vor lauter Optionen überhaupt zu entscheiden. Mit einem Buch ist das anders. Wenn ich abends nach Hause komme und mich aufs Sofa lege, wartet es schon auf mich – genau so, wie ich es zurückgelassen habe. Und ich kann einfach da in Ruhe weiterlesen, wo ich am Vorabend aufgehört habe.

Mehr Fokus

Sobald ich eine Nachricht bekomme, ist mein Handy wichtiger als die Serie, die im Hintergrund weiterläuft. Beim Lesen jedoch unterbreche ich mich automatisch und lege das Buch zur Seite, um eine Nachricht zu beantworten. Im Anschluss nehme ich das Buch wieder auf und lese an der Stelle weiter, an der ich gestoppt habe, ohne wie bei der Serie einige Minuten verpasst zu haben. Ich konzentriere mich also ganz auf eine Sache, die Nachricht oder eben die Geschichte.

Keine Spoiler

Keiner will sie sehen, doch so ganz entkommen wir Serien-Spoilern nicht: Gestern ist eine neue Folge meiner Lieblingsserie erschienen, aber ich hatte zu viel zu tun, um sie zu gucken. Heute Morgen sitze ich in der Bahn, scrolle durch meinen Instagram-Feed – und sehe ein Bild mit einer Szene genau dieser Folge. Zack! Schon weiß ich, was passiert ist, ohne die Folge gesehen zu haben. Bei Büchern ist das Risiko geringer – im Insta-Feed landet schließlich meistens nur das Buchcover.

Raum für Fantasie

Während wir in Filmen klare Bilder vorgesetzt bekommen, steht uns in Büchern eine ganze Welt offen. Auch wenn viele Details beschrieben werden, bleibt noch ganz viel Raum für die eigene Fantasie. So haben das Lesen und die Figuren eine viel persönlichere Note, wir können tief in eine Geschichte versinken. Und manchmal erschließen sich uns Zusammenhänge, bei denen uns erst klar wird, wie viele Gedanken sich der Autor gemacht hat.

Abstand von digitalen Geräten

Handys, Laptops, Fernseher: Wir sind rund um die Uhr von digitalen Geräten umgeben. Wieso nicht die Chance ergreifen und wieder ein richtiges, echtes Buch lesen? Eine Pause von sozialen Netzwerken tut insbesondere uns Jugendlichen (ja, auch mir) gut.

Bessere Rechtschreibung

Wer viele Bücher liest, bekommt nicht nur gute Geschichten, sondern auch gleich dazu die korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung präsentiert. All das prägt sich mit der Zeit in unser Gedächtnis ein – und macht uns hoffentlich selbst zu besseren Autoren.

Von Nele Hein

Unsere MADS-Partner für diesen Beitrag:

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