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Warum „A Star Wars Is Born“ das bessere „Shallow“ ist

Warum „A Star Wars Is Born“ das bessere „Shallow“ ist
Foto:  Screenshot YouTube/Nerdist

Lady Gaga und Bradley Cooper schmachteten in der Oscar-Nacht ihren Filmsong „Shallow“ ins Mikro – die Parodie darauf, „A Star Wars is Born“, hätte den Goldjungen genauso verdient.


Sehnsüchtig und emotional – und hinterher viel diskutiert – war die Performance von Lady Gaga und Bradley Cooper, die bei der Oscarverleihung ihren frisch prämierten Song „Shallow“ aus dem Film „A Star Is Born“ zum Besten gaben.

Dass „Shallow“ oscarreif ist, hat eine dunkle Macht offenbar schon ein paar Tage vorher erkannt: Die Komiker vom Youtube-Channel Nerdist haben aus dem Schmacht-Song eine Star-Wars-Version gemacht. Und die ist kein möchtegern-witziger Abklatsch von Gaga und Cooper, sondern mit mehr als 5 Millionen Aufrufen innerhalb einer Woche zum viralen Hit geworden:

A Star Wars Is Born – “Shallow” Parody (Nerdist Presents)

We’re taking this SHIP to a whole new level in a galaxy far, far away. When the characters of Star Wars meet the emotional medley of "Shallow" from "A Star is Born" we get a glimpse at a star-crossed romance between two rivals. Sit back, grab an ice cold glass of green milk, and enjoy the newest Nerdist Presents music video parody. From the team that brought you “That Spidey Life” and “Young King”.

Gepostet von Nerdist am Dienstag, 19. Februar 2019

Dafür haben die Comedians den Song von zwei intergalaktischen Superstars singen lassen: Bösewicht Kylo Ren und Rey performen „A Star Wars Is Born“. Ziemlich originalgetreue Kostüme, der rote Thronsaal von Snoke als Kulisse und sogar einige Droiden – das Video ist eindrucksvoll. Auch stimmlich haben die Protagonisten einiges zu bieten.

Zwei dunkle Seiten der Macht

Doof nur, dass die Sternenkriege so gar nichts mit Coopers und Gagas Hollywood-Streifen über die Schattenseiten des Star-Daseins gemeinsam haben? Denkste! Die Parallelen der Star-Wars-Geschichte zum Schicksal des Liebespaares aus „A Star Is Born“ – Rockstar Jackson Maine (Cooper) und Sängerin Ally (Gaga) – hat Nerdist Comedy in den Lyrics aufgedeckt.

Nicht nur Gaga und Cooper fragen sich in „Shallow“ gegenseitig, ob sie in dieser Welt glücklich sind. In „A Star Wars Is Born“ plagt Rey dieselbe Frage. „You are not happy in that Jedi world“ – raunt Kylo Ren ihr zu und versucht, sie auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Eine dunkle Macht zieht im Film auch Jackson an. Bei ihm sind es allerdings Drogen und Alkohol.

Ein intergalaktisches Star-Duo

Gut oder böse ist hier also die Frage. Im Star-Wars-Remake fleht Rey deshalb Kylo Ren an, sich endlich zu entscheiden, wer er sein will – Ben Solo oder Kylo Ren. Auch Jackson als alkoholabhängiger Musiker und Ehemann von Ally muss zwischen exzessivem Kontrollverlust und der Liebe zu seiner Frau wählen.

In der Schlussszene der Star-Wars-Parodie wird auch gleichzeitig ein Star geboren (Achtung, Spoileralarm!): Kylo Ren und Rey stehen kuschelnd vor einem riesigen Werbeplakat. Darauf zu sehen: ein Duo mit Namen „Reylo“. Ob gut oder böse – die Liebe zählt. Und natürlich der Überraschungseffekt am Ende einer astreinen Parodie.


Über den Autor/die Autorin:

Jacqueline Hadasch

Jacqueline (24) studiert BWL. Das passende Klischee bedient sie aber wenig. Sie schreibt gern über Nachhaltigkeit und geschichtliche Themen und hat eine Vorliebe für Kaffee.

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