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Wahl-Schottin mit Peiner Wurzeln träumt von Antarktis-Expedition

Wahl-Schottin mit Peiner Wurzeln träumt von Antarktis-Expedition
Foto:  privat

Als eine von 100 Frauen weltweit nimmt Dr. Jana Schniete aus Wense am Leadership-Programm Homeward Bound teil. Derzeit lebt sie mit ihrer Familie in Schottland und möchte im kommenden Jahr in die Antarktis.


Weit ist sie schon herumgekommen – doch es soll noch weiter gehen: Dr. Jana Schniete, geborene Hiltner, hat ihre Jugendjahre in Wense verbracht, lebt jetzt in Glasgow in Schottland und möchte im Dezember 2019 in die Antarktis. Sie wurde als eine von 100 Frauen weltweit für ein einjähriges Leadership-Programm von Homeward-Bound ausgewählt.

100 Frauen nehmen jährlich am Homeward Bound teil und gehen gemeinsam auf eine abenteuerliche Expedition
100 Frauen nehmen jährlich am Homeward Bound teil und gehen gemeinsam auf eine abenteuerliche Expedition.Quelle: privat

Schniete hat 2005 ihr Abitur am Peiner Ratsgymnasium abgelegt, Technische und Angewandte Biologie in Bremen studiert, absolvierte während des Bachelors ein Jahr in Spanien und schloss das Studium mit einer Masterarbeit in Molekularer Biotechnologie ab. 2011 zog sie dann nach Glasgow, um an ihrer Doktorarbeit zu arbeiten, seitdem lebt die Mutter eines eineinhalbjährigen Kindes dort mit ihrem Mann, der aus Blumenhagen stammt.

„Die Vision von Homeward-Bound ist es, über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 1000 Frauen mit wissenschaftlichem Hintergrund aus aller Welt mit einer Reihe von Fähigkeiten auszustatten. Jedes Jahr werden etwa 100 Frauen ausgewählt, die sich zuvor beworben haben. Das Programm läuft über zwölf Monate, vorrangig online und über Internetkonferenzen sowie am Ende mit einer dreiwöchigen Expedition in die Antarktis“, so Schniete.

Rolle von Frauen in Führungspositionen bekräftigen

Mit ihrer Teilnahme möchte die Wissenschaftlerin die Rolle von Frauen in Führungspositionen bekräftigen. „Studien zeigen, dass Frauen oftmals einen anderen Führungsstil wählen, mit einem Schwerpunkt auf dem Hinterlassen eines Vermächtnisses (zum Beispiel an Werten), hoher Integrität, ausgeprägter emotionaler Intelligenz inklusive des Erschaffen eines Gemeinschaftssinnes.“ Der Fokus liege zudem auf Frauen mit wissenschaftlichem Hintergrund, da Wissenschaft alle Lebensbereiche berühre und von hier am ehesten Lösungsansätze zu erwarten seien.

Schniete hofft auf Unterstützung

Um sich ihren Traum erfüllen und an dem Programm teilnehmen und in die Antarktis reisen zu können, müssen die Teilnehmerinnen einen hohen Anteil der Kosten selbst finanzieren – insgesamt 14 500 Euro, hinzu kommen Reisekosten und Ausrüstung. Hierfür ist Jana Schniete auf Unterstützung angewiesen. „Ich würde mich sehr über finanzielle Unterstützung freuen. Natürlich bin ich nur eine einzelne Frau, jedoch geht es in diesem Programm um viel mehr als nur um mich, und ich hoffe, dass ich eine Inspiration für andere sein kann“, hofft Schniete.

Eine weitere Motivation sei, ihren Kindern (das Zweite soll im Februar geboren werden) ein Vorbild zu sein. „Ich möchte, dass meine Kinder stolz auf mich sind und sagen können ,da hat meine Mama mitgemacht’“, äußert sich J

Wer mehr über sie oder das Programm erfahren oder Jana Schniete unterstützen möchte, darf sie gern über Twitter unter @Janitensen oder per Email an janaschniete@gmail.com kontaktieren. Informationen gibt es auch unter dem Link https://chuffed.org/project/janitensens-homeward-bound-teamhb4.

Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

Unter diesem Namen sammeln wir Beiträge von Gastautoren, Autorenkollektiven oder freien Mitarbeiter bei MADS. Die Namen des jeweiligen Autors oder der jeweiligen Autorin stehen dann immer unter dem einzelnen Beitrag.

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