Seite auswählen

Werbung

Takeover: Tim (15) übernimmt den Instagram-Kanal des Göttinger Tageblatts

Takeover: Tim (15) übernimmt den Instagram-Kanal des Göttinger Tageblatts
Foto: Privat

Wie sieht der Unterricht während der Corona-Pandemie eigentlich wirklich aus? Und wie gehen Göttingens Schülerinnen und Schüler damit um? Für einen Tag übernimmt Schüler Tim (15) den Instagram-Kanal des Göttinger Tageblatts – und gibt den mehr als 10.000 Followern einen Einblick in seinen Alltag. In einem Instagram-Takeover.


Was macht ein 15-Jähriger eigentlich den ganzen Tag lang – ist neben Schule und Hausaufgaben überhaupt Zeit für Hobbys? Oder klebt die Jugend von heute nicht sowieso die ganze Zeit vor dem Bildschirm? Tim ist 15 Jahre alt und geht auf ein Gymnasium in Göttingen. Am 2. Dezember nimmt er die Instagram-Follower des Göttinger Tageblatts einen Tag lang mit und zeigt ihnen, wie sein Alltag aussieht.

Was beschäftigt ihn, welche Gedanken macht er sich über seine Zukunft, welchen Problemen müssen er und die anderen Schülerinnen und Mitschüler sich stellen? Und wie behält er trotz Corona-Maßnahmen in der Schule gute Laune? Das alles zeigt der 15-Jährige bei unserem großen Schul-Takeover.

Takeover mit 10.000 Followern

Dem Instagram-Kanal des Göttinger Tageblatts folgen mehr als 10.000 Menschen aus der Stadt und der Umgebung. Für den Schüler eine ganz besondere Erfahrung: „So viele Menschen zu erreichen, ist super cool – die Göttingerinnen und Göttinger sehen so, wie das Schulleben an einem der größten Gymnasien in der Stadt ist“, sagt Tim. Da die meisten ja nicht mehr in die Schule gehen würden, sei es wichtig, ihnen zu zeigen, was die Schülerinnen und Schüler jeden Tag erleben.

„Extrem von Corona geprägt“

Der 15-Jährige, der sich selbst Bildungsaktivist nennt, ist nicht nur Schülervertreter an seiner Schule, sondern auch stellvertretender Vorsitzender des Stadtschülerrates in Göttingen und im Landesschülerrat von Niedersachsen. „Mir ist es wichtig, dass viele Menschen einen Einblick bekommen. Die Schule ist der einzige Ort, an dem während der Pandemie noch viele Haushalte zusammenkommen. Das Risiko ist hoch – und diesen Ort müssen wir täglich besuchen. Das Schulsystem wurde extrem von Corona geprägt“, sagt der 15-Jährige. Er habe das Gefühl, dass die Schülerinnen und Schüler in der Pandemie wenig beachtet werden. „Deswegen möchte ich zeigen, was das eigentlich mit uns macht“, sagt Tim.

Unsere MADS-Partner aus dieser Region:

Über den Autor/die Autorin:

Poste einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Send this to a friend