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„Stray“: Als Katze durch die Dystopie streifen

„Stray“: Als Katze durch die Dystopie streifen
Foto: Annapurna Interactive

Das Spiel „Stray“ des Indie-Entwicklerstudios BlueTwelve Studios wird schon seit den ersten Trailern gehypt. Denn: Spielerinnen und Spieler schlüpfen nicht in die Rolle von Überlebenskämpferinnen oder Soldaten, sondern in die einer Katze.


Schießen, kämpfen, komplizierte Rätsel lösen – so sehen viele Videospiele heutzutage aus. Das neue Spiel „Stray“ verfolgt einen anderen Ansatz, zumal die Hauptfigur gar nicht zu solchen Sachen in der Lage ist. Sie ist nämlich eine Katze. Zwar gab es bereits einige Spiele, bei denen Gamer in die Rolle von Tieren schlüpften, jedoch blieben diese eher unter dem Radar. Dagegen hat „Stray“ schon nach dem ersten Trailer einige Fans gewonnen, und Gamer waren gespannt, ob das Spiel diesem Hype gerecht werden kann.

Tatsächlich läuft man in diesem Spiel nicht einfach nur als Katze durch die Gegend, „Stray“ hat auch eine Story: Die Katze, die man spielt, hat sich in eine dystopische Stadt verirrt, in der nur Roboter leben. Aufgabe der Spielerinnen und Spieler ist, den Vierbeiner wieder nach Hause zu bringen. Erkunden der Welt ist optional und scheint sich bei der Cyperpunk-ähnlichen Welt sehr zu lohnen. Dabei lassen sich allerlei katzentypische Dinge tun: miauen, ein Schläfchen machen, Gegenstände umstoßen und natürlich auf alles Mögliche draufklettern.

„Stray“: Streuner wurde echter Katze nachempfunden

Laut Entwicklerstudio BlueTwelve Studios hat die Katze keinen Namen – zumindest nicht in menschlicher Sprache. Das erscheint sinnvoll, denn wie der Name „Stray“ bereits verrät, ist die Katze ein Streuner ohne Besitzer. Tatsächlich ist die Hauptfigur des Spiels jedoch einer echten Katze nachempfunden:

Vor Release gab es auch einige kritische Stimmen in der Gaming-Community, die in „Stray“ nicht mehr als ein niedliches Gimmick sahen. Doch knapp eine Woche nach der Veröffentlichung hat das Spiel bereits zahlreiche gute Bewertungen erhalten.

Laut verschiedener Statistiken ist es sogar das am besten bewertete Spiel, das 2022 für den PC erschienen ist. Es sieht so also ganz danach aus, als könnte „Stray“ dem ursprünglichen Hype standhalten.

Von Tim Klein



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