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Sportarten für den Frühling: Jamskating, Rope-Skipping, Yoga und Co.

Sportarten für den Frühling: Jamskating, Rope-Skipping, Yoga und Co.
Foto: Unsplash/Quinton Coetzee

Das warme Wetter eignet sich super, um neue Sportarten auszuprobieren. Einige davon lassen sich auch gut alleine durchführen und sind perfekt für die aktuelle Lage. Die MADS stellt euch sieben davon vor.


Spätestens jetzt, mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, lockt es einen nach Schule oder Vorlesung wieder raus. Weil Corona immer noch da ist, bleibt es beim abendlichen Sportvergnügen aber ziemlich einsam. Damit das zumindest nicht auch langweilig wird, hat die MADS hier sieben Sportarten für dich, die alleine oder mit viel Abstand zu anderen ausgeübt werden können.

Hoola-Hooping

Das Prinzip kennen die meisten schon aus dem Sportunterricht, jetzt gehört „Hoola-Hooping“ zu den Sportarten im Trend. Instagram und Co sind voll von hüft-schwingenden Menschen, die sich während der Pandemie irgenwie fit halten wollen. In den verschiedensten Farben und Größen, teils auch unterschiedlichen Techniken, werden die Reifen um die Hüften geschwungen. Der Vorteil: Fast jeder kann Hoola-Hooping lernen und die großen Kunststoffringe sind in vielen Sportgeschäften und online für relativ wenig Geld zu haben. Einzige Voraussetzung, um den Hoola-Hoop-Reifen ordentlich schwingen zu lassen ist ein bisschen Platz drumherum, wie im Garten oder auf dem Balkon. Und mit ein bisschen Übung sieht das ganze auch bald ziemlich cool aus.

Rope-Skipping

Die einen nennen Rope-Skipping, die anderen schlicht Seilspringen. Auch das ist bereits aus endlosen Sportstunden oder vom Schulhof bekannt. Was aber dabei nicht erzählt wird: Seilspringen ist eine echte Wettkampfs-Sportart und kann dazu noch ziemlich artistisch aussehen. Neben dem normalen Hüpfen gibt es das ganze auch als Teamsport: Wheel oder Double Dutch genannt – während der aktuellen Kontaktbeschränkungen lässt sich aber das Einzelspringen am besten üben. Springseile gibt es ebenso bei vielen Händlern oder im Web.

Yoga

Yoga: Einer der Klassiker unter den Lockdown-Sportarten und fast jeder kann es machen. Einfache Anfängerübungen finden sich im Web, zahlreiche Youtube-Channel erklären langsam die ersten Schritte. Wer mit Yoga anfängt, wird schnell merken, dass es mehr ist als einfach in bisschen auf einer Matte turnen. Beim Yoga gibt es verschiedene Arten. Manche sollen für mehr Energie, manche wie beispielsweise das Hatha-Yoga, für mehr Kraft sorgen. Das ist schon mehr als ein Sonnengruß und der herabschauende Hund bis zur Endpose, dem Shavasana!

Jamskating

Zugegeben, bis man auf den Rollschuhen so lässig wie Oumi Janta aus Berlin tanzt, braucht es einige Übung. Die Idee hinter dem Jamskating jedoch lässt sich auch als Anfänger aufgreifen. Die Kombination aus Tanz und Skating zu cooler Musik macht Laune und hat ein bisschen was von Roller-Disko. Bei dieser Sportart ist der ganze Körper gefordert, man ist an der frischen Luft und sieht, wenn man es denn einigermaßen beherrscht, dabei noch ziemlich cool aus. Eine Alternative zum Jamskating ist natürlich auch das normale Rollerskating, das sich auch fast überall ausüben lässt.

Frisbee oder Discgolf

Du möchtest bei den warmen Temperaturen etwas mit anderen unternehmen, aber trotzdem den Kontakt minimal halten? Dann könnten Frisbee oder Discgolf vielleicht die richtigen Sportarten sein. Die Anlagen dafür stehen in manchen Städten in größeren Parks verteilt und sehen auf dem ersten Blick aus wie unpraktische Mülleimer. Gespielt wird auch hier mit einer Frisbee, nur wirft man sie nicht dem Gegenüber zu. Stattdessen müssen die „Stationen“ getroffen werden, im besten Fall bleibt die Frisbee dann an den Ketten der Konstruktion hängen oder fällt in den Auffänger – ähnlich wie der Ball beim Golf ins Loch muss.

Slacken

Höher, weiter – slacken. So nennt sich der Balance-Akt auf dem Seil, Slack-Line genannt, der seit einigen Jahren offenbar zum festen Bestandteil jedes Stadtparks geworden ist. Meist zwischen zwei Bäumen gespannt, muss die Distanz dazwischen auf dem Seil überwunden werden. Ohne Hilfsmittel und nur mit dem eigenem Gleichgewichtssinn kann das zur Herausforderung werden. Der Vorteil: Niemand muss in zwei Metern Höhe anfangen. Zu beachten ist, nicht jede Stadt erlaubt das Anbringen der Slackline zwischen Bäumen. Informiert euch vorher online, was und wo es erlaubt ist.

Kubb (Wikingerschach)

Kubb, oder auch Wikingerschach, ist ähnlich wie slacken bei sonnigen Wetter nicht mehr von den Parkwiesen wegzudenken und eine richtige Trendsportart geworden. Weil das Spielfeld groß ist, lässt sich Kubb auch aktuell gut spielen, ohne zu eng mit dem Gegenspieler zusammen kommen zu müssen. Davon brauch es mindestens einen, Kubb ist aber auch ein gutes Spiel für kleine Gruppen, wie WGs. Die Holzfiguren gibts online oder im Spielehandel. Aber Achtung: Bei den Regeln wird so mancher kreativ. Die sollten vorher gut abgesprochen werden.

von Vanessa Gregor


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