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„Rap über Hass“: Das neue K.I.Z-Album ist ein Flashback in das Jahr 2007

„Rap über Hass“: Das neue K.I.Z-Album ist ein Flashback in das Jahr 2007
Foto:  Krasser Stoff

Ein halbes Jahr nach ihrem Mixtape „Und das Geheimnis der unbeglichenen Bordellrechnung“ haben die Rapper von K.I.Z jetzt das neue Album „Rap über Hass“ veröffentlicht. Pöbelnde Texte und Techno-Beats erinnern an frühere Platten der Kombo.


Sind sie erwachsen geworden? Diese Frage müssen sich viele Künstlerinnen und Künstler im Laufe ihrer Karriere anhören. Auch die Hip-Hop-Gruppe K.I.Z schien sich 2015 – auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise – mit dem Album „Hurra die Welt geht unter“ weiterentwickelt zu haben: weniger Beleidigungsorgie in alle Richtungen, dafür deutlichere Sozialkritik.

Doch mit dem neuen, mittlerweile sechsten Studioalbum „Rap über Hass“ machen Tarek Ebéné, Maxim Drüner und Nico Seyfrid klar: Sie denken überhaupt nicht daran, die Pubertät hinter sich zu lassen. Ein Glück. In gewohnt pöbelnder und selbstironischer Art greifen sie gesellschaftliche Probleme wie Antisemitismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit auf. So rappt Nico in „V.I.P. in der Psychiatrie“ etwa: „Das ist jetzt das 20. Dick-Pic, bitte um Feedback.“ Neben den provokanten Texten erinnern auch die lauten Techno-Beats an alte K.I.Z-Alben wie „Hahnenkampf“ aus dem Jahr 2007.  

Derzeit touren K.I.Z mit ihrem neuen Album durch Deutschland und geben Fans in einer kleinen, aufgebauten Kirche Privatkonzerte. Wo auch sonst?

Von Laube Ebeling und Johanna Stein


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