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Online-Handelsfirma verklagt Kollegah auf Schadensersatz

Online-Handelsfirma verklagt Kollegah auf Schadensersatz
Foto: Matthias Balk/dpa

Ein Online-Unternehmen will Schadensersatz von Rapper Kollegah. Der Musik-Star soll auf seinen Social-Media-Kanälen nicht wie vereinbart geworben haben. Der Rapper sieht das anders.


Eine Dresdner Online-Handelsfirma hat den Rapper auf 250.000 Euro Schadensersatz verklagt. Das Düsseldorfer Landgericht will den Streit am kommenden Mittwoch verhandeln. Das Unternehmen habe mit Kollegah alias Felix Blume einen Lizenzvertrag abgeschlossen und Produkte für dessen Marke „Deus Maximus“ vertrieben, argumentiert die Klägerin. Im Gegenzug habe er die Produkte beworben.

Ende 2017 habe der Rap-Star die Werbung auf seinen Social-Media-Kanälen aber eingestellt. Im Januar 2018 habe er ein anderes Unternehmen unterstützt, das Produkte mit der Marke verkauft habe. Die Dresdner Firma gibt an, deshalb auf ihrer Ware sitzengeblieben zu sein. Es sei eine Kündigungsfrist von acht Monaten vereinbart gewesen, die Kollegah nicht eingehalten habe.

Der Rapper und seine Anwälte bestreiten dies. Die Zusammenarbeit sei einvernehmlich beendet worden. Eine entsprechende Kündigungsfrist sei nicht vereinbart worden. Außerdem sei er selbst gar nicht Vertragspartner, sondern eines seiner Unternehmen. Nach Angaben des Gerichts sind einige der Vereinbarungen mündlich getroffen worden.

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dpa/RND


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