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OB-Wahl in Hannover: Kandidaten stellen sich Erstwählern

OB-Wahl in Hannover: Kandidaten stellen sich Erstwählern
Foto: Moritz Frankenberg

Hannovers Einwohner ab 16 Jahren dürfen am 27. Oktober einen neuen Oberbürgermeister oder eine neue Oberbürgermeisterin wählen. Auf die Fragen der Erstwähler antworten die OB-Kandidaten in Instagram-Stories von MADS.


Zehn Anwärter kandidieren aktuell für das Amt des Oberbürgermeisters in Hannover. Die Jugendredaktion der HAZ (MADS) hat Fragen von sechs Erstwählern ausgewählt. Sie wollen wissen, wer die Kandidaten sind und was sie erreichen wollen – vor allem für ihre Generation. Ab Freitag gibt es in der Instastory von mads.de jeden Tag eine der Fragen mit den Videoantworten von zehn Kandidaten.

Den ernsten, bohrenden und manchmal lustigen Fragen, unter anderem zum Thema Bildung, Klimapolitik und leeren Versprechungen stellen sich:

Marc Hansmann (SPD)

Foto: Schaarschmidt

Die Arbeit für die Stadt Hannover ist er bereits gewohnt: Marc Hansmann war zehn Jahre lang als Stadtkämmerer in Hannover tätig. Seit 2017 arbeitet der 48-Jährige als Finanzvorstand bei dem Energieversorger Enercity. Er studierte Politik, Geschichte und Volkswirtschaftslehre in Hannover, Brighton und Bielefeld und promovierte über das Thema Kommunalfinanzen.

Eckhard Scholz (unabhängig, unterstützt von der CDU)

Foto: Thomas

Nachdem Eckard Scholz in Braunschweig Maschinenbau studierte, arbeitete er beim VW-Konzern. Bis vor kurzem war der 55-Jährige Vorstandsvorsitzender von Volkswagen-Nutzfahrzeuge (VWN). Obwohl er kein Parteimitglied ist, fühlt sich Scholz der CDU verbunden.

Belit Onay (Grüne)

Foto: Schaarschmidt

Seit sechs Jahren setzt sich Belit Onay als Abgeordneter der Grünen im niedersächsischen Landtag für Chancengleichheit, Klimaschutz und die Verkehrswende ein. Der 38-Jährige studierte Rechtswissenschaften in Hannover und absolvierte das Erste Staatsexamen. 2011 wurde Onay in den Rat der Stadt Hannover gewählt. Dort war er unter anderem finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Jessica Kaußen (Linke)

Foto: Thomas

Gemeinsam mit ihrem Kollegen Johannes Drücker leitet die 29-Jährige den Kreisverband der hannoverschen Linken. Neben ihrem Sitz im Rat der Stadt Laatzen und ihrer Tätigkeit als Chefin der Regionsfraktion, studiert Jessica Kaußen Maschinenbau.

Joachim Wundrak (AfD)

Foto: Thomas

Er ist ehemaliger Drei-Sterne-General, leitete mehrere Auslandseinsätze und war zeitweise stellvertretender Befehlshaber der Luftwaffe: Der 64-jährige Joachim Wundrack kandidiert für das Amt des Oberbürgermeisters als AfD-Vertreter.

Adam Wolf (Piraten)

Foto: Wilde

Sein Leben auf offener See hat der 55-jährige Kandidat der Piratenpartei hinter sich gelassen. Der ausgebildete Kapitän, der gemeinsam mit seiner Familie die Weltmeere besegelte, wuchs in Tirol auf und war einer der Gründer der Grünen in Innsbruck. In Hannover holte er später sein Abitur nach und studierte Germanistik. Erneut aufs Meer zog es Wolf 2015, als er als Kapitän der „Seawatch“ in Seenot geratene Geflüchtete rettete. Für die Piraten hat er mehrere Mandate im Rat und in der Regionsversammlung.

Catharina Gutwerk (Die Partei) und Julian Klippert (unabhängig, unterstützt von der Partei)

Foto: Schaarschmidt

Die Satirepartei Die Partei präsentiert zwei Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl.  Catharina Gutwerk und Julian Klippert. Gutwerk ist offizielle Kandidatin, Klippert (31) bezeichnet sich als unabhängiger Bewerber und musste deshalb mindestens 320 Unterschriften im Wahlamt erreichen. Auf Facebook beschreibt er sich als: „Ratsherr, Regionsabgeordneter, Vorsitzender = PARTEI-Multifunktionär und Lichtblick für Hannover“.

Iyabo Kaczmarek (unabhängig)

Foto: von Meding

Iyabo Kaczmarek lebt in Linden und ist als freiberufliche Kulturmanagerin tätig. Bei ihrer Arbeit betreut die 45-Jährige zahlreiche Projekte in Schulen, Stadtteilzentren und Kirchen. Kaczmarek tritt nicht für eine Partei an, hatte die notwendigen 320 Unterschriften aber frühzeitig zusammen.

Ruth Esther Gilmore (unabhängig)

Foto: privat

Auch die gelernte Architektin Esther Gilmore geht als unabhängige Kandidatin ins Rennen. Die 52-Jährige ist in den USA und in Hannover aufgewachsen. In ihrem kürzlich veröffentlichten Gedichtband setzt sie sich mit Naturschutz und Klimawandel auseinander.

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