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Netflix-Doku „Shiny_Flakes“: Drogen aus dem Kinderzimmer

Netflix-Doku „Shiny_Flakes“: Drogen aus dem Kinderzimmer
Foto: Netflix/dpa

Aus seinem Kinderzimmer heraus dealte Maximilian Schmidt mit Drogen und wurde schließlich zu sieben Jahren Haft verurteilt. Jetzt hat Netflix neben der Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“ auch die Doku „Shiny_Flakes: The Teenage Drug Lord“ veröffentlicht.


Maximilian Schmidt wirkt zunächst wie ein ganz normaler junger Mann, wie er da an einem leeren Tisch sitzt und stolz von seiner Website erzählt. Doch seine Geschichte ist überhaupt nicht normal. Denn die Aufnahmen der Netflix-Doku „Shiny_Flakes: The Teenage Drug Lord“ stammen aus dem Gefängnis, in dem der Leipziger einige Jahre verbrachte. Von 2013 bis 2015 verkaufte Maximilian auf seiner Seite shinyflakes.com Drogen aus seinem Kinderzimmer.

„Shiny_Flakes“ erzählt die Geschichte hinter dem jugendlichen Drogenbaron und stellt dabei vor allem eine Frage: „Warum?“ Mithilfe von nachgestellten Szenen, die die Geschichte greifbarer machen, und Gesprächen mit Maximilian versuchen die Regisseure Eva Müller und Michael Schmitt, diese Frage zu beantworten. Auch LKA-Ermittler, Gutachter und andere beteiligte Personen kommen zu Wort. So erhalten die Zuschauerinnen und Zuschauer schließlich ein Bild von Maximilian: ein junger Einzelgänger mit narzisstischen Zügen, der sein Selbstbewusstsein vor allem aus dem Internet gezogen hat. Einer, den es amüsiert, dass die Polizei so lange gebraucht hat, obwohl die Website im Clearnet zu finden war.

„Shiny_Flakes“: Unterschiede zu „How to Sell Drugs Online (Fast)“

Die reale Geschichte diente bereits der erfolgreichen Netflix-Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“ als Inspiration. Ein auffallender Unterschied: Maximilian hat sein Geschäft komplett alleine organisiert, während sich Moritz in der Serie Unterstützung sucht.

Inzwischen sitzt der heute 27-Jährige nicht mehr im Gefängnis. Dennoch wird schon wieder gegen ihn ermittelt, da er erneut an einer Drogenwebsite mitarbeiten soll. Und was mit seinen Bitcoin-Millionen wurde, weiß bis heute niemand.


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Über den Autor/die Autorin:

Ella Rinke

Ella (20) studiert Medien und Kommunikation. Neben Kunst interessiert sie sich für Musik, die sie bei MADS rezensiert. Dazu schreibt sie über alles, was gerade so passiert.

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