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Musik-Jahresrückblick: So klingt 2021 für MADS

Musik-Jahresrückblick: So klingt 2021 für MADS
Foto: Unsplash/Elice Moore

Neues von Billie Eilish, das Debütalbum von Lil Nas X, neue Versionen alter Taylor-Swift-Songs: 2021 hatte nicht nur Corona-News zu bieten. Die MADS-Redaktion stellt Lieblingsalben, Neuentdeckungen und musikalische Fails im Jahresrückblick vor.


Ella Rinke ist offen für fast jede Musik. Aber am liebsten hört sie Hip-Hop. Foto: privat

Album des Jahres: „Deutscher Oktober“ von Disarstar ist ein ehrliches Album über Träume, Probleme und für Gerechtigkeit.

  • Platz 2: „life´s a beach“ von easy life. 
  • Platz 3: „Fahr uns Nachhause“ von Paula Hartmann. 
  • Platz 4: „halb:vier“ von BHZ. 
  • Platz 5: „Zu spät um umzudrehen“ von Provinz.

Song des Jahres: „Der letzte Song (Alles wird gut)“ ist ein traurig-schöner Schluss des Projekts „Kummer“.

Neuentdeckung des Jahres: Paula Hartmanns melancholischer Sound.

Fail des Jahres: Die Trap-Beats auf „Certified Lover Boy“ von Drake sind nichts Neues.

Lieblingszeile: „I’ll try to find where my voice went and I’ll stop breakin‘ my own heart“ aus „Shit Show“ von Peter McPoland.


Jule Trödel wechselt den Musikgeschmack wie die Kleidung – zu oft. Foto: privat

Album des Jahres: „2sad2disco“ von Apache 207 vereint schwerelose Elektrobeats mit Texten voller Offenbarungen.

  • Platz 2: „100 Pro“ von Bausa
  • Platz 3: „Happier Than Ever“ von Billie Eilish
  • Platz 4: „Bitches brauchen Rap“ von Shirin David
  • Platz 5: „trip“ von Cro

Song des Jahres: „Colorado“ von Milky Chance macht mit starker E-Bass-Basis und kratziger Stimme jedes Carpool-Karaoke besser.

Heimlicher Hit: „EASY X FELIX JAEHN REMIX“ – der Remix gibt Cros „Easy“ einen coolen Elektrostyle und ist Diskussionsstoff.

Lieblingszeile: „Auch wenn ihr die Stärke in mir nur als Arroganz seht / Lass nie mehr zu, dass ein Mann mir gegenüber seine Hand hebt“ aus „Bramfeld Storys“ von Shirin David.


Zum Glück hat Lea Stockmann mit ihrem eigenen Auto jetzt eine Bühne für ihre schrägen Töne. Foto: privat

Album des Jahres: „Happier Than Ever“ von Billie Eilish mit vielseitigen Sounds und einzigartiger Stimme.

  • Platz 2: „Sour“ von Olivia Rodrigo
  • Platz 3: „Red (Taylor’s Version)“ von Taylor Swift
  • Platz 4: „The Unofficial Bridgerton Musical“ von Barlow & Bear
  • Platz 5: „Optimist“ von Finneas

Song des Jahres: „All Too Well (Taylor’s Version)“ – Taylor Swift ist die Queen des Songwritings.

Heimlicher Hit: „It’ll Be Okay“ von Shawn Mendes. Pures Gefühl und Herzschmerz mit einer markanten Stimme. Die perfekte Mischung.

Fail des Jahres: „30“ von Adele kommt nicht an die Vorgänger ran.

Lieblingszeile: „I’m gonna show me some love, sweet love“ aus „Love (Sweet Love)“ von Little Mix.


Mittlerweile kennen selbst die Nachbarn aus dem fünften Stock die Playlists von Lea Kraska auswendig. Foto: privat

Album des Jahres: In „lately I feel EVERYTHING“ mixt Willow Pop-Punk und Rock mit ihrer starken Stimme.

  • Platz 2: „30“ von Adele
  • Platz 3: „TWOPOINTFIVE“ von Aminé
  • Platz 4: „Born a Loser” von Myd
  • Platz 5: „Mulholland Drive“ von Eyedress

Song des Jahres: Mall Grabs „Love Reigns“ verleitet zum Tagträumen.

Heimlicher Hit: Erst hört man es ironisch, dann Ende feiert man es wirklich – „Mucho Gusto“ von Viko63.

Fail des Jahres: „Extasy“ von 187 Strassenbande, Bonez MC und Frauenarzt. Wer sich gerne Deutschrap mit Niveau anhört, ist hier falsch.

Lieblingszeile: „Don’t wanna talk, baby, I just wanna dance“ aus „I Don’t Wanna Talk (I Just Wanna Dance)“ von Glass Animals.


Tim Klein hört lieber seine Lieblingsplaylists rauf und runter, als neue Musik zu entdecken. Foto: privat

Album des Jahres: Rapper Lil Nas X feiert mit „MONTERO“ sein heiß ersehntes Debüt – und wir feiern mit.

  • Platz 2: „Flu Game“ von AJ Tracey
  • Platz 3: „Certified Lover Boy“ von Drake
  • Platz 4: „halb:vier“ BHZ
  • Platz 5: „Punk“ von Young Thug

Song des Jahres: In „INDUSTRY BABY“ rappen Lil Nas X und Jack Harlow über den Weg zum Durchbruch.

Neuentdeckung des Jahres: AJ Tracey verbindet Authentizität und Wortwitz.

Fail des Jahres: In „Donda“ propagiert Kanye West christliche Werte – und unterstützt trotzdem Donald Trump.

Lieblingszeile: „Jiraiya, half of my pain got handled / The other half’s got life entangled“ aus „Cheerleaders“ von AJ Tracey – eine Anspielung auf den Anime „Naruto“.


Annika Eichstädts Musikgeschmack pendelt zwischen allem, was laut und düster ist, und ironischem Deutschrap. Foto: privat

Album des Jahres: „JuNi“ von Juse Ju mixt Selbstironie und Gesellschaftskritik mit Mut zur Emotionalität.

  • Platz 2: „Your Highness“ von Bloodred Hourglass
  • Platz 3: „Graveside Confessions“ von Carnifex
  • Platz 4: „For Those That Wish To Exist“ von Architects
  • Platz 5: „Welcome to Horrorwood: The Silver Scream 2“ von Ice Nine Kills

Song des Jahres: „A Bloodsoaked Symphony“ von Whitechapel. Die Lyrics sind mitreißend schmerzhaft.

Neuentdeckung des Jahres: Sänger und Rapper Call Me Karizma.

Fail des Jahres: Das zweite Jahr in Folge ohne Konzerte.

Lieblingszeile: „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ von Danger Dan. Von vorne bis hinten.


Julia Levkovich hat dieses Jahr ihre Liebe zum Rock entdeckt. Foto: privat

Album des Jahres: „Teatro d’ira – Vol. I“ von Måneskin vereint energiegeladenen Rock und gefühlvolle Balladen.

  • Platz 2: „Dark & Beautiful Secrets“ von Normandie
  • Platz 3: „It’ll All Make Sense in the End“ von James Arthur
  • Platz 4: „fever“ von Against the Current
  • Platz 5: „The Good Times and the Bad Ones“ von Why Don’t We

Song des Jahres: „Shivers“ von Ed Sheeran ist ein Gute-Laune-Garant.

Neuentdeckung des Jahres: Schauspieler und Musiker Carson Rowland.

Fail des Jahres: Mit „Ur So f**kInG cOoL“ kann Tones and I nicht an den Hit „Dance Monkey“ anschließen.

Lieblingszeile: „Siamo fuori di testa ma diversi da loro“ (zu Deutsch „Wir sind verrückt, aber anders als sie“) aus „ZITTI E BUONI“ von Måneskin.


Marie Bruschek hätte 2021 ohne Singen unter der Dusche nicht überlebt. Foto: privat

Album des Jahres: „Red (Taylor’s Version)“ von Taylor Swift. Allein die zehnminütige „All Too Well“-Version läuft seit November auf Repeat.

  • Platz 2: „MONTERO“ von Lil Nas X
  • Platz 3: „Planet Her“ von Doja Cat
  • Platz 4: „Juno“ von Remi Wolf
  • Platz 5: „Blue Banisters“ von Lana Del Rey

Song des Jahres: „Pretty“ von Coco & Clair Clair lässt sich schwer in Worte fassen – irgendwas zwischen Selbstbewusstseinsbooster, Lily-Rose-Depp-Ästhetik und Melancholie.

Fail des Jahres: „Solar Power“ kommt an Vorgänger von Lorde nicht heran.

Neuentdeckung des Jahres: „Hair Tie“ von SKYLAR – eine Tiktok-Entdeckung, die sich gelohnt hat.

Lieblingszeile: „If a man is man / Then a woman, a woman is a god“ aus „a woman is a god“ von Tommy Genesis.


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Über den Autor/die Autorin:

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