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Mann sitzt 82 Tage unschuldig im Gefängnis – weil Zollbeamte Honig für Drogen halten

Mann sitzt 82 Tage unschuldig im Gefängnis – weil Zollbeamte Honig für Drogen halten
Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp

Leon Haughton brachte aus seiner Heimat Jamaika Honig mit in die USA. Weil die Zollbeamte den Honig für Drogen hielten, musste er in Untersuchungshaft. Dann hatte er gleich nochmal Pech.


Seit 10 Jahren wohnt der gebürtige Jamaikaner Leon Haughton schon in den USA. Wenn er seine Familie in der Heimat besucht, bringt er von dort gerne Lebensmittel mit. Doch als dies Ende Dezember 2018 wieder macht, landet er in Untersuchungshaft, weil der Zollbeamte den Honig für Liquid Meth hält. Laut des Beamten soll ein Spürhund die Droge erschnüffelt haben, berichtet die „Washington Post“.

Da er kein amerikanischer Staatsbürger ist, konnte er nicht auf Kaution entlassen werden. Doch die Laborergebnisse entlassen Haughtonschnell. Einziges Problem: während sein Anwalt immer wieder versuchte, das Verfahren und die Freilassung zu beschleunigen, kommt es in den USA zum so genannten Shutdown. Kein Staatsbeamter konnte den Fall weiter bearbeiten.

Besonders bitter: Während der Zeit in Haft verlor Haughton seine beiden Jobs. Der „Washington Post“ erzählte der Maurer: „Ich habe jetzt Angst, zu verreisen. Du bist völlig unschuldig und kannst trotzdem im Gefängnis enden.“

RND/lob


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