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MADS Global: Liam (16) lebt in North Carolina

MADS Global: Liam (16) lebt in North Carolina
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Liam besucht für ein Jahr eine Highschool in North Carolina und lebt bei einer Gastfamilie.


Ein Auslandsjahr in Amerika verbringen, auf eine Highschool gehen und das Leben dort kennen lernen – Den Traum haben meine Eltern mir dieses Jahr erfüllt. Ich wohne zurzeit in Raleigh, der Hauptstadt von North Carolina. Günstig ist das Ganze nicht – Ich weiß nicht, wie viel meine Eltern genau bezahlen, aber es müssten knapp über 10.000 Euro sein. 

Ich bin gerade mal seit August hier und es gibt so einige Dinge, an die ich mich erstmal gewöhnen muss.  Dass meine jüngeren Gastbrüder mich  irgendwo hinfahren ist keine Ausnahme, weil man hier schon ab 16 alleine Autofahren darf. Allgemein wird wirklich alles mit dem Auto erledigt – einkaufen, zur Schule gehen, Freunde besuchen. In Deutschland fährt man viel mehr mit Bus und Bahn, Fahrrad oder geht zu Fuß. Hier bin ich nur zweimal in den   vergangenen zwei Monaten Fahrrad gefahren. Ein Klischee über die Amerikaner hat sich zumindest in meinem Umfeld bestätigt: Hier essen alle viel mehr Fast Food, als ich es von Zuhause gewohnt bin.

Aber so an sich ist mein Alltag nicht besonders. Ich lebe bei einer Gastfamilie in einer ziemlich schönen Gegend, gerade mal zwanzig Minuten von der Innenstadt entfernt, und gehe in der Woche zur Schule –jeden Tag dieselben Fächer von 7:25 bis 14:20 Uhr, danach Fußballtraining und  abends Hausaufgaben. Am Wochenende treffe ich mich mit Freunden oder unternehme etwas mit meiner Gastfamilie. Meine Gasteltern und -brüder habe ich über die Organisation Ef (Education First) gefunden. Man meldet sich für das Auslandsjahr an, füllt einige Formulare aus und Ef sucht eine passende Familie. 

Aber obwohl ich erst seit Kurzem hier bin, habe ich schon einiges gelernt. Mein Englisch hat sich  stark verbessert und ich lerne Stück für Stück mit Geld besser umzugehen, da ich pro Monat nur eine bestimmte Menge  bekomme. Ich bin aber auch gerade mal seit zwei Monaten hier, daher freue ich mich, auf die Zukunft und hoffe, noch viel erleben zu können. 

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Von Marie Bruschek


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