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Kira arbeitet in einem Daycenter in Mexiko

Kira arbeitet in einem Daycenter in Mexiko
Foto: Quelle: privat

Jede Woche stellen wir Jugendliche vor, die im Ausland leben und lernen. Diese Woche erzählt Kira Scriba (18) vom Freiwilligendienst in Mexiko.


Seit Anfang Januar mache ich einen Freiwilligendienst in Mexiko-Stadt, der Hauptstadt von Mexiko. Ich arbeite hier in einem Daycenter und betreue Straßenkinder. Wir essen und spielen zusammen mit ihnen, machen Ausflüge, und sie haben die Chance, an Yoga, Musik und anderen Kursen teilzunehmen. Die Arbeit kann anstrengend sein, da ich fast acht Stunden am Stück mit den Kindern arbeite, aber sie macht mir super viel Spaß und ich würde mich immer wieder dafür entscheiden. An den Wochenenden reise ich viel durch Mexiko.

Ich lebe hier mit anderen Freiwilligen sehr zentral in einem Apartment, das von meiner Organisation gesponsert wird. Finanziert wird mein Dienst zum Teil vom Staat und zum Teil von einem Förderkreis, den ich mir aufgebaut habe. Den Flug musste ich selbst zahlen. Hier in Mexiko bekomme ich 100 Euro pro Monat Taschengeld. Da ich sehr viel reise, reicht das Geld nicht und ich muss mit meinem eigenen Geld aushelfen.

Je ländlicher man in Mexiko unterwegs ist, desto größer sind die Unterschiede zu Europa. Ein wesentlicher Unterschied, an den ich mich erst gewöhnen musste, ist, dass man das Klopapier hier nicht in die Toilette werfen darf. Es steht immer ein Eimer bereit, in den man das Papier werfen muss, ansonsten verstopft man alles. Die meisten Menschen hier sind relativ entspannt.

Pünktlichkeit wird hier nicht so ernst genommen, das stört aber auch niemanden. Im Auto quetschen sich auch gerne mal vier Leute auf die Rückbank, und Partys mit lauter Musik auf der Straße sind normal.

Von Indra Madhok

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