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„How I Met Your Father“: Erreicht die Serie das Niveau des Vorgängers?

„How I Met Your Father“: Erreicht die Serie das Niveau des Vorgängers?
Foto: Patrick Wymore/Hulu/Disney+/dpa

Die Serie „How I Met Your Father“ ist jetzt auch in Deutschland auf Disney+ verfügbar. Ob die Serie an den Erfolg von „How I Met Your Mother“ anschließt, hat Mads-Autorin Cara zusammengefasst.


Der Aufbau bleibt der selbe wie bei der Vorgängerserie, doch das Ergebnis ist vergleichsweise fad. „How I Met Your Mother“ endete 2014 und hat sich über die Jahre eine große Fangemeinschaft aufgebaut. Dass ein Spin-off zu der Serie entstehen wird, war abzusehen. Nun ist „How I Met Your Father“ seit dem 8. Juni in voller Staffellänge auf Disney+ verfügbar und überzeugt nicht ganz.

Alte Erzählform, doch fehlt der Charme

Wie beim großen Vorbild, wird auch in dieser Serie die bekannte Erzählform genutzt. Hauptfigur Sophie (gespielt von Kim Cattrall) erzählt ihrem Sohn, wie sie seinen Vater kennen gelernt hat. Hillary Duff ist als junge Sophie auf der Suche nach der großen Liebe. Sie und ihre Freunde versuchen, in New York City zwischen Dates, Beziehungen und Arbeit ihr Leben in den Griff zu kriegen.

In den ersten zwei Folgen werden gleich sechs neue Charaktere eingeführt und bis in die dritte Folge fällt es schwer, mit diesen einen Beziehung aufzubauen. Sophie ist der einzige Charakter, dessen Handlungen nachvollziehbar sind. Der Rest bleibt im Hintergrund. Es fehlt der Charme, der in „How I Met Your Mother“ auf Anhieb spürbar war. In den weiteren Folgen werden dann auch die anderen Charaktere mehr beleuchtet und man versteht ihre Motivation.

Da hilft auch das eingespielte Lachen nicht mehr

Der Humor passt jedoch nur teilweise. In einer Szene bricht sich Sophie einen Teil ihres Zahnes ab und fährt zu einem älteren Arzt, der definitiv nicht mehr praktizieren sollte, nur um ihn dann wieder abzubrechen. Hierbei kommt der bekannte Humor gut rüber. Jedoch schaffen es nicht alle lustig gemeinten Szenen auch wirklich, lustig zu sein. Als Sophies Freunde Jesse und Sid sich wie Tauben schminken, weil in ihrem Apartment Tauben sitzen beispielsweise. Da hilft auch das eingespielte Lachen nicht mehr.

Positiv ist jedoch, dass die Serie von Anfang an Spannung aufbaut. Schon in Folge eins gibt es einen Hinweis darauf, dass Sophie in der Folge den Vater getroffen hat. Dadurch schafft es die Serie, dass man weiterschauen möchte und herausfinden will, wer der mysteriöse Mann sein könnte.

„How I Met Your Father“ trifft auf „How I Met Your Mother“

Die Serie spielt im selben Universum wie die Vorgängerserie. Bekannte Gesichter wie Robin Scherbatsky, vertraute Orte wie die „McLaren’s“-Bar und das alte Apartment von Ted und Marshall – nun das Apartment von Jesse und Sid, erinnern an „How I Met Your Mother“.

Obwohl 2016 ein Versuch mit „How I Met Your Dad“ scheiterte, nachdem bereits ein Pilotfilm abgedreht wurde, schafft es das Spin-Off, um eine zweite Staffel verlängert zu werden, wie Variety berichtet. An einigen Punkten knüpft die Serie an ihren Vorgänger an, aber es gibt noch Luft nach oben. Trotzdem können Zuschauende Spaß haben und mit fiebern, was aus Sophies Liebesleben wird.

von Cara Kreth


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Über den Autor/die Autorin:

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