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Homeoffice: Fünf Gründe, die Pausen trotz der Kälte draußen zu verbringen

Homeoffice: Fünf Gründe, die Pausen trotz der Kälte draußen zu verbringen
Foto: Unsplash.com/ Benjamin Elliott

Schule zu, Uni zu, Homeoffice und jetzt noch Schnee: Weil aktuell viel Zeit in der eigenen Wohnung oder dem Zimmer verbracht wird, fehlt es an Ausgleich. Highlight des Tages ist ein kurzer Ausflug auf den Balkon oder der Einkauf. Für andere Dinge ist es jetzt auch einfach zu kalt draußen – also warum nicht einfach in Jogginghose bleiben? MADS stellt fünf Gründ vor, warum sich das tägliche Einmummeln für einen kleinen Spaziergang lohnt.


  • Entspannung: Homeoffice heißt: viel am Schreibtisch sitzen und auf Bildschirme starren. Es fehlt der Weg zur Arbeit, wenig andere Reize – ideale Grundlage für Kopfschmerzen, die Heizungsluft tut ihr Übriges. Schon ein 20-minütiger Spaziergang, bestenfalls im Grünen, kann da helfen. Frische kühle Luft, kein Bildschirm vor den Augen und der Kopf entspannt sich, das bestätigt auch eine Studie der US-amerikanischen Universität Michigan. Auch ist eine Pause draußen für den Körper und Seele viel entspannender, als das Scrollen durch Social Media.
  • Konzentration wiederfinden: Neben Kopfschmerzen kommt es im Homeoffice oft zu Konzentrationsverlust und Müdigkeit. Es gibt keine Schulpausen mit Freunden und Freundinnen oder ein Treffen an der Kaffeemaschine mit Kollegen und Kolleginnen. Dadurch fehlt kurzzeitige Ablenkung in der man für die restlichen Stunden Kraft holt – ein regelmäßiger Tagesablauf fehlt nicht selten. Wer sich aber vornimmt, jeden Tag eine halbe Stunde raus zu gehen, plant diese Pause fest ein. Ein Spaziergang alleine oder mit jemanden auf Abstand bringt den Geist wieder in Gang – die Konzentrationsfähigkeit für folgende Aufgaben steigt.
  • Depressionen zuvor kommen: Bei der Kälte ist es doch viel schöner in Jogginghose im Bett zu liegen, draußen passiert ja nichts: Die erste Zeit im Bett mag entspannend sein, arbeiten im Schlafanzug ist auch viel gemütlicher als in Jeans. Wer allerdings zu depressiven Phasen neigt, sollte trotz der Minusgrade versuchen, einen Spaziergang zu machen. Schon lange vor dem Corona-Lockdown sind Ärzte sich einig geworden: Spazieren kann beispielsweise bei Winterdepressionen präventiv wirken. Um gegen negative Gedanken anzukämpfen, ist ein kurzer Spaziergang allein oder mit Freunden und Freundinnen ein kleiner Anfang. Auch wenn das erste Mal aufraffen schwer wird, merkt man schnell, dass das Fertigmachen und die Bewegung dem Tag ein wenig Struktur gibt und ablenken kann .
  • Fit bleiben: Vom Bett an den Schreibtisch, in die Küche und wieder zurück: So sieht bei den meisten ein Homeoffice Tag aus. Viel Bewegung kommt da nicht ist Spiel. Umso wichtiger ist es, einfach mal raus zugehen und seinen Körper wieder in Schwung zu bringen. Die Bewegung und kalte Luft regt zudem die Durchblutung der Haut an, das schafft die trockene Luft in der Wohnung nicht.
  • Soziale Kontakte pflegen: Im Zeitalter von Zoom, Whatsapp und Facetime ist es nicht schwer mit seinen Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Trotzdem ist es nicht das Gleiche wie eine Person in Echt zu sehen. In Pandemiezeiten bleibt dafür eigentlich nur der Spaziergang. Unter coronakonformen Bedingungen ist es somit zumindest möglich, Zeit auf Abstand und an der frischen Luft zu verbringen. Und mit den Masken über der Nase bleibt es zumindest im Gesicht auch kuschelig warm.

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