Seite auswählen

Werbung

Gruselig langweilig: Wieso „Home Sweet Home: Wo das Böse wohnt“ enttäuscht

Gruselig langweilig: Wieso „Home Sweet Home: Wo das Böse wohnt“ enttäuscht
Foto: Constantin Film Verleih GmbH/Gordon Muehle

Lahme Story und unauthentisches Schauspiel: Der deutsche Horrorfilm „Home Sweet Home: Wo das Böse wohnt“ bietet vieles, wovor man sich gruseln kann. Die Handlung gehört leider nicht dazu, meint MADS-Autorin Tara.


Maria und Viktor sind frisch verlobt und wollen in das große Landhaus ziehen, in dem Viktor aufgewachsen ist. Allerdings geschehen merkwürdige Dinge, als die hochschwangere Maria einen Abend allein in dem abgelegenen Gebäude verbringen muss. Sie versucht, sich einzureden, dass die Stromausfälle und unheimlichen Geräusche aus dem Keller nur Zufälle sind – doch die Ereignisse werden immer dramatischer. So langsam erkennt sie, dass sie und ihr Baby dort nicht sicher sind.

Als dann auch noch die Wehen einsetzen und die Autoschlüssel auf mysteriöse Weise verschwinden, gibt es keinen Zweifel mehr, dass etwas mit dem Haus nicht stimmt. Kann sie ihren Liebsten noch vertrauen?

„Home Sweet Home: Wo das Böse wohnt“ ist ein One-Shot-Film

„Home Sweet Home: Wo das Böse wohnt“ (Kinostart 25. Januar) ist ein One-Shot, und sorgt damit für etwas Abwechslung in der deutschen Filmlandschaft. Bei einem One-Shot wird der Film in einem Stück ohne Schnitte gefilmt – oder zumindest so bearbeitet, dass er wie eine einzige Sequenz ohne Schnitte erscheint. Neben Nilam Farooqs guter schauspielerischer Leistung ist das leider das einzige, was an dem Film positiv hervorzuheben ist. Der frische Wind, den der Stil bringt, wird nämlich schnell durch die uninteressante Handlung aufgehoben.

Den Plot des Kinofilmes gab es bereits in zahlreichen anderen Horrorfilmen zu sehen – und das macht ihn vorhersehbar. Es gibt keine überraschenden Wendungen, und auch das Schauspiel von David Kross kann dieses Mal nicht überzeugen: Seine Reaktionen wirken stark überzeichnet. „Home Sweet Home: Wo das Böse wohnt“ ist somit nur für diejenigen sehenswert, die an einer gelungenen Umsetzung eines One-Shots interessiert sind und über den langweiligen Plot hinweg sehen können.

Von Tara Yakar


Lies auch:


Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

Unter diesem Namen sammeln wir Beiträge von Gastautorinnen und -autoren, Autorenkollektiven oder freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei MADS. Die Namen des jeweiligen Autors oder der jeweiligen Autorin stehen unter dem einzelnen Beitrag.

Poste einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Newsletter

UNSERE MADS-PARTNER

Jetzt zum MADS-Newsletter anmelden

Jetzt zum MADS-Newsletter anmelden

Laufend die neuesten Artikel direkt in deine Mailbox -bequemer geht's nicht. Melde dich schnell und kostenlos an!

Du bist erfolgreich angemeldet