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Gefälschte 20-Euro-Scheine tauchen vermehrt in Hannover auf

Gefälschte 20-Euro-Scheine tauchen vermehrt in Hannover auf
Foto:  Katrin Kutter

Hannovers Banken schlagen Alarm. In der niedersächsischen Landeshauptstadt tauchen seit einigen Wochen immer häufiger gefälschte 20-Euro-Scheine auf. Die Volksbank hat diese Entwicklung im Dezember, die Kollegen von der Sparkasse bereits im November bemerkt. „Nach unsere Erkenntnissen handelt es sich um schlecht gemachte Farbkopien“, sagt Volksbank-Sprecher Marko Volck. „Bekannt war das Phänomen bislang hauptsächlich von 50-Euro-Scheinen. Das auch vermehrt 20-Euro-Scheine betroffen sind, ist eine neue Entwicklung“, sagt Dagmar Lietz von der Sparkasse Hannover.

Auch hannoverschen Geschäftsleuten sind die Blüten bereits unter gekommen. Holger Kasper betreibt mehrere Bäckereien und einen Catering-Service. „Wir haben leider noch viel mit Bargeldverkehr zu tun, dabei ist uns das aufgefallen“, sagt er. Die Scheine seien dünner als die regulären 20 Euro-Scheine und fühlten sich weicher an. „Wahrscheinlich ist die Qualität des Papiers nicht so gut“, sagt Kasper. Er hat inzwischen alle seine Mitarbeiter angewiesen, sich jeden 20-Euro-Schein genau anzusehen.

Woher die Blüten stammen, ist nach Angaben des Landeskriminalamts(LKA) Niedersachsen, nicht eindeutig geklärt. Die Behörde registrierte im Jahr 2017 landesweit 5070 gefälschte Euro-Noten. Die Zahlen für das vergangene Jahr sollen in den kommenden Wochen im Rahmen der Polizeilichen Kriminalstatistik bekannt gegeben werden. Die Ermittler erwarten aber einen deutlichen Rückgang der Geldfälschungen.

Für Kunden, die testen wollen, ob das Geld in ihrem Portmonee echt oder falsch ist, hat Marko Volck von der Volksbank einen Tipp: Jeder Euro-Schein ist mit einem grün schimmernden Aufdruck des jeweiligen Werts der Note versehen. „Hält man den Schein an dieser Stelle ins Licht und durch die grünen Ziffern läuft ein Querstreifen, ist die Banknote echt“, sagt Volck. Dieses Merkmal lasse sich auch von geschickten Tätern nicht fälschen.

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