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„Game of Thrones“: So viele deutsche Kinder heißen Arya, Daenerys, Tyrion und Co.

„Game of Thrones“: So viele deutsche Kinder heißen Arya, Daenerys, Tyrion und Co.
Foto: Helen Sloan/HBO/AP/dpa

„Game of Thrones“ hinterlässt auch in deutschen Stammbüchern Spuren: Immer mehr Kinder werden nach den Charakteren der Erfolgsserie benannt.


Namen aus der Erfolgsserie „Game of Thrones“ (GoT)finden sich immer häufiger auch in deutschen Geburtsurkunden. Besonders beliebt bei Eltern sei der „GoT“-Name Jon, sagte der Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld. Seit 2006 sei Jon – ohne H, also wie der Serienheld Jon Schnee bereits 365 Mal als erster oder zweiter Vorname in seiner Datenbank zu finden.

Der Vorname von Jons Mitstreiterin und Cousine Arya wurde demnach 250 Mal, der von Brandon (Stark) 185 Mal vergeben. Die Kurzform Bran, so wie Brandon in der Serie meist genannt wird, findet sich noch 20 Mal.

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Auch Khaleesi wurde 16 Mal als Vorname vergeben – obwohl es in der Serie ein Titel ist

Der Hobby-Namensforscher aus Ahrensburg bei Hamburg stützt seine Auswertung auf 610 verschiedene Quellen in bundesweit 480 Städten – zumeist Geburtskliniken, aber auch Standesämter. Gut ein Viertel aller in Deutschland geborenen Babys seien erfasst, sagte er.

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Auch Sansa (31), Dany (25), Daenerys (6) und Tyrion (6) tauchen in deutschen Geburtsurkunden auf. „Interessant finde ich auch noch den Vornamen Khaleesi, der 16 Mal in meiner Stichprobe vorkommt“, so Bielefeld. Eigentlich sei Khaleesi in „Game of Thrones“ gar kein Vorname, sondern ein Titel. „Aber trotzdem werden Babys so genannt.“

Fast alle Namen in „Game of Thrones“ sind Neuschöpfungen

Die „GoT“-Namen seien für ihn als Namensforscher schon ungewöhnlich. „Einerseits handelt es sich in der Serie fast ausschließlich um Neuschöpfungen – die Vornamen lassen sich somit direkt auf die Serie zurückführen, wenn ein Kind so genannt wurde. Andererseits ähneln die „GoT“-Namen unserem beziehungsweise dem englischsprachigen etablierten Namensvorrat und wirken darum nicht extrem exotisch.“ Die Namen fielen deshalb „nicht zu sehr aus dem Rahmen“.

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Um es in die Top Ten der deutsche Vornamen zu schaffen, fehlt den „GoT“-Namen aber noch Einiges. Zum Vergleich: Der Deutschen liebste Vornamen Emma und Ben wurden in den vergangen 13 Jahren zehntausendfach vergeben.

Von RND/dpa

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