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Game of Thrones – George R. R. Martin kann sich ein anderes Ende vorstellen

Game of Thrones – George R. R. Martin kann sich ein anderes Ende vorstellen
Foto: Quelle: Christian Charisius/dpa
Die Fans sind in Rage, aber Buch und TV-Serie sind zweierlei Stiefel – das befindet „GoT“-Autor George R. R. Martin. Auf 3000 Seiten kann man mehr machen als in sechs Fernsehstunden, sagt er. Und behält sich ein alternatives Ende vor.

Wenn ein Hurrikan auf einen zurast und man die Chance hat, in einen Bunker abzutauchen, wäre man ein Narr, aufrecht auf den Wirbel zuzuschreiten. Weggeblasen dürften sich derzeit die „Game of Thrones“-Serienmacher David Benioff und D. B. Weiss fühlen.

George R. R. Martin will in den Büchern ergänzend tätig werden

Nach langen Jahren meist höchsten Lobs wurde ihnen die finale Staffel von Fanforen und Kritikern um die Ohren gehauen. Der jetzt in einen Bunker abtauchen kann, ist George R. R. Martin, Autor der bislang fünf (von geplanten sieben) Buchvorlagen zur Serie und Berater der Showrunner bis zum Ende, das in der Nacht zu Montag (20. Mai) bei Sky lief. Und er tut’s.

In einem Blogeintrag zur letzten Folge „The Iron Throne“ wies der 70-jährige Autor des Romanzyklus „Das Lied von Eis und Feuer“ darauf hin, dass die Bücher schon immer Figuren enthalten hätten, die in der Serie nie aufgetaucht seien. Manche Charaktere seien in der Serie längst gestorben, erfreuten sich in den Büchern aber noch ihres irdischen Daseins – manche, wie die Winterfell-Chefin Catelyn Stark – sogar schon zum zweiten Mal.

Sollte die große Geschichte weitere Gestalten, Szenen oder auch ganze Kapitel benötigen, so Martin, werde er ergänzend tätig werden. Die ganze Saga könnte durchaus auch anders enden. „Und ja, es wird Einhörner geben … so etwas in der Art…“.Mit diesen Andeutungen könnte der Hurrikan einen Schlenker um den Serienberater Martin machen. Vorerst.

George R. R. Martin: „Ich schreibe es. Ihr lest es.“

Dass der Wirbel ihn nach Abschluss der Buchserie doch noch erwischen könnte, ist nicht auszuschließen. Die Frage, welches Ende – das filmische oder das literarische – „das richtige“ sei, weckte des Autoren Unmut. „Das ist eine dumme Frage“ schrieb Martin. Sein Vorschlag: „Wie wäre das – ich schreibe es. Ihr lest es. Danach kann sich jeder seine Gedankenmachen und im Netz darüber diskutieren.“

Fünf Stoffe entwickele Martin derzeit für den „Game of Thrones“.Sender. Einige hätten mit der „GoT“-Welt zu tun, andere nicht. Wann die beiden fehlenden Bücher „The Winds of Winter“ und“A Dream of Spring“ des „Lieds von Eis und Feuer“ fertig sein werden, erwähnte Martin nicht.

Von Matthias Halbig/RND


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