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Gärtnern auf Balkonien: Sieben Tipps für Anfänger

Gärtnern auf Balkonien: Sieben Tipps für Anfänger
Foto: Artur Aleksanian / Unsplash

Gärtnern auf Balkonien ist hip – MADS hat die besten Tipps für Anfänger zusammengestellt.


1. Balkonanalyse: Sonne oder Schatten?

Schaut euch vorher euren Balkon genau an: Wo ist Sonne, wo Schatten, in welche Himmelsrichtung ist er ausgerichtet? Danach solltet ihr die Auswahl eurer Pflanzen bestimmen – denn nicht alle Pflanzen lieben prallen Sonnenschein. Genauso wenig wie absoluten Schatten. Auf Südbalkonen fühlen sich zum Beispiel mediterrane Gewächse wie Zitrusfrüchte und Hibiskus sehr wohl. Ergibt ja auch Sinn: Hier gibt es viel warme Mittagssonne. Im Gegensatz dazu ist ein Nordbalkon eher schattig und kühl.

2. Der richtige Monat

Ungefähr von April bis Oktober wachsen und gedeihen Pflanzen auf dem Balkon. Dabei lassen sich die meisten Pflanzen nur in einem bestimmten Zeitraum gut anpflanzen. Im August ist das zum Beispiel Blattgemüse wie Spinat oder Mangold. Erkundigt euch am besten im Pflanzenladen oder online nach der optimalen Pflanzzeit für eure neuen Mitbewohner.

3. Pflegeleichte Anfängerpflanzen

Wählt für den Anfang am besten Pflanzen, die unkompliziert in der Pflege sind. Das sind zum Beispiel Paprikapflanzen, Tomaten, Gurken und Hülsenfrüchte wie etwa Erbsen. Etliche Beispiele für pflegeleichte Pflanzen gibt es auf Youtube.

4. Gut geerdet

Pflanzen, die ihr schon im Topf kauft, stehen meist in nährstoffarmer Erde aus großen Gewächshäusern. Frisch gekaufte Blumenerde tut ihnen deshalb gut. Nachhaltiger ist es dabei, wenn ihr torffreie Erde nehmt – denn beim Torfabbau werden Moore in Mitleidenschaft gezogen. Wer nicht gleich einen 10-Kilo-Sack Erde nach Hause schleppen möchte, kann auch kleinere Packungen mit 500 Gramm Erde in Drogerien kaufen – und diese dann mit Wasser zu einer größeren Menge strecken.

5. Täglich gießen vs. weniger Wasser

Auch beim Wasser gilt: Verschiedene Pflanzen haben verschiedene Vorlieben. Während Paprika und Tomaten sehr durstig sind und fast täglich gegossen werden wollen, mag Lavendel eher weniger Wasser. Außerdem solltet ihr darauf achten, lieber kalkarmes Wasser zu verwenden. Dazu könnt ihr zum Beispiel Regenwasser nutzen oder Leitungswasser abkochen.

6. Schädlinge bekämpfen

Spezielle Pflanzenschutzstäbchen helfen dabei, Schädlinge zu bekämpfen. Die Stäbchen müssen aber nicht zwangsläufig eine ausgeklügelte Chemiekeule sein: Gegen Fliegenlarven reicht es zum Beispiel, Streichhölzer in die Erde zu stecken. Der Schwefel darin tötet die Larven ab, ohne den Pflanzen zu schaden.

7. Tauschgeschäfte eingehen

Eine Fülle an Pflanzen gibt es auf eBay Kleinanzeigen – das ist nicht nur nachhaltiger, als die Pflanzen neu im Laden zu kaufen, sondern oft auch günstiger. Manchmal werden Ableger verschenkt. Falls ihr nicht fündig werdet, fragt im Freundeskreis. Netter Nebeneffekt: Wer Ableger von Freunden hat, tut sicher mehr, um einen grünen Daumen zu beweisen.

Von Jacqueline Hadasch und Florentine Pramann

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Über den Autor/die Autorin:

Jacqueline Hadasch

Jacqueline (24) studiert BWL. Das passende Klischee bedient sie aber wenig. Sie schreibt gern über Nachhaltigkeit und geschichtliche Themen und hat eine Vorliebe für Kaffee.

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