Seite auswählen

Werbung

Ehemaliges Victoria Secret Model nimmt 15 Kilo zu und bekommt mehr Aufträge

Ehemaliges Victoria Secret Model nimmt 15 Kilo zu und bekommt mehr Aufträge
Foto: picture alliance / newscom

Sie litt unter Depressionen, wurde von Agenturen als “fett” beschimpft und hungerte sich schließlich auf 53 Kilogramm runter: Auf YouTube spricht das Top-Model Emily DiDonato darüber, dass sie dem Druck der Mode-Welt nicht standgehalten habe. DiDonato nahm wieder zu und musste erst einmal lernen, sich selbst wieder zu lieben.


Sie gehört zu den Top-Models, lief für „Victoria’s Secret“ oder „Chanel“ und zierte die Cover der „Vogue“ und „Harper’s Bazaar“. Jetzt überrascht Emily DiDonato ihre Fans mit einem offenen Geständnis: Aus ihrem Youtube-Kanal spricht die 28-Jährige über die Schattenseiten des Modelbusiness und gesteht, dass sie dem Druck nicht standgehalten habe.

DiDonato berichtet davon, welche unrealistischen Erwartungen an sie gestellt wurden: Bei einer Körpergröße von 1,80 Metern sollte sich das Model in eine Kleidergröße 30 hungern. Mit Disziplin und Ehrgeiz schaffte sie es, aß so wenig wie nur möglich und trainierte viel. „Erfolg zu haben, bedeutete für mich, dünn zu sein“, sagte DiDonato über ihre Einstellung als 18-Jährige. Trotz des Erfolgs litt das Model unter Depressionen.

Für Emily DiDonato gab es nur das Modeln

„Ich war einsam“, gibt sie zu. „Ich hatte Heimweh. Ich habe meine Freunde vermisst. Ich wusste nicht, was ich in dieser großen Stadt mache. Ich kannte niemanden.“

Es war das deutsche Model Julia Stegner, das sie zur Besinnung brachte. Bei einem Casting habe sie gefragt, ob mit DiDonato alles in Ordnung sei. Danach habe die 28-Jährige ihren Lebensstil geändert. Inzwischen bringe sie 68 Kilogramm auf die Waage und trage Kleidergröße 38.

„Victoria’s Secret“-Model fühlte sich „fett“

Es habe mehr als ein Jahr gedauert, bis sie ihren veränderten Körper akzeptiert habe. DiDonato habe sich unter weiten Kleidern versteckt, sich „fett“ gefühlt. Negative Gedanken quälten sie. „Du bist ekelhaft, du siehst nicht einmal wie ein Model aus“, habe sie damals gedacht. Doch die Aufträge kamen trotzdem. Erst nach einem Shooting für die „Sports Illustrated Swimsuit Edition“ änderte sich ihre Wahrnehmung. „Ich habe mehr denn je gearbeitet“, so das Model. Die Selbstliebe kam zurück. „Es gibt nichts sinnlicheres als eine Frau, die sich wohl in ihrer Haut und ihrem Körper fühlt. Und daran arbeite ich jeden Tag.“

RND/mat


Über den Autor/die Autorin:

Poste einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

UNSERE MADS-PARTNER

Videos

Wird geladen...

Send this to a friend