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Digital Detox während Corona: Mit diesen Tipps funktioniert es

Digital Detox während Corona: Mit diesen Tipps funktioniert es
Foto: Henning Kaiser/dpa

Digital Detox während einer Pandemie scheint unmöglich. Denn wegen Corona verbringen wir viel Zeit vor den Bildschirmen: Erst durch Homeschooling oder Homeoffice und danach zur Unterhaltung. Dennoch lohnt sich eine digitale Auszeit.


Digital Detox während Corona: Hört sich zuerst total blöd an. Schließlich sitzen die meisten Schüler täglich stundenlang vor dem PC oder dem Smartphone, um zu Lernen oder mit Lehrenden und Mitschülern zu kommunizieren. Dann treffen wir uns mit Freunden im Videochat und abends entspannen wir bei einer Serie vor dem TV. Dagegen ist auch absolut nichts einzuwenden.

Zu viel digitaler Input kann zu Stress führen

Dennoch klicken, scrollen und bingen wir viele Stunden in der Woche ohne auf die Inhalte zu achten. Und dieser passive Konsum ist schädlich, er könnte zu Stress, Konzentrations- und Schlafstörungen führen. Um dieser Unruhe entgegenzuwirken, hilft digitales Entgiften, „Digital Detox“ genannt.

Digital Detox kann auch während einer Pandemie beginnen

Damit ihr trotz Pandemie eine digitale Kur durchhaltet, hat Mads einige Tipps zusammen gestellt:

1. Smartphone zeitweise zur Seite legen: Das Handy muss nicht rund um die Uhr griffbereit sein. Nach dem Homeschooling oder während des Essens kann das Smartphone zum Beispiel in ein anderes Zimmer gelegt werden, so kann der Kopf und der Körper für einige Zeit abschalten.

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2. Ab in den Flugmodus: Es ist erwiesen, dass das Smartphone den Schlaf nachweislich stört. Doch auf den integrierten Wecker soll nicht verzichtet werden. Die Lösung: Den Flugmodus bereits auf dem Sofa einstellen, das Handy so weit wie möglich vom Bett weglegen und vor dem Schlafengehen nicht mehr aufs Display schauen.

Erzähl deinen Freunden von deiner digitalen Auszeit

3. Fünf verpasste Anrufe, 20 Nachrichten im Chat: Deine Freunde machen sich bereits Sorgen, weil du nicht innerhalb von fünf Minuten antwortest? Informiere deine Freunde über deinen Status von deiner digitalen Fasten-Kur, vielleicht motiviert es noch weitere.

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4. Den Bildschirm ausmisten: Wegen des Homeschoolings oder der Arbeit mussten eventuell einige neue Apps heruntergeladen werden. Doch sind die anderen Apps wirklich alle nötig und funktionieren sie überhaupt noch? Schau deinen Bildschirm also genau an und trenne dich von einigen, dann fallen vielleicht auch einige Push-Nachrichten weg, die sowieso nur noch gestört haben…

Das Smartphone kann smart genutzt werden

5. Das Smartphone wirklich smart nutzen: Oft vertrödeln wir auf Facebook, Tiktok und Instagram unsere Zeit – und dann sind plötzlich zwei Stunden um. Also überleg dir vorher, wonach du suchen möchtest oder leg eine Zeit fürs Scrollen fest.

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6. Auf die Navigation verzichten: Anstatt sich vom Handy steuern zu lassen, kann ein Passant angesprochen werden. Somit sieht man viel mehr von der Umgebung und man kann auch noch nach Geheimtipps fragen. Besonders schön, wenn wir endlich wieder in einer fremden Stadt unterwegs sind…

7. Bildschirmzeit tracken: Manche Smartphones informieren über die Bildschirmzeit, bei anderen brauchst du eine App. Hört sich widersprüchlich an, doch die harten Fakten führen vor Augen, wie viel Zeit das Smartphone wirklich frisst.

Das Handy einfach mal zuhause lassen – auch wenn es schwer fällt

8. Das Handy einfach mal zuhause lassen: Beim nächsten Spaziergang mit der Freundin oder dem Freund das Handy zuhause lassen – und sich nicht ärgern, wenn der tolle Sonnenuntergang nicht auf Insta landet.

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9. Sich bewusst für Digital Detox entscheiden: Überleg dir genau, wann du eine digitale Auszeit machen möchtest. Wenn du verliebt bist und dauernd mit Schatzi schreiben willst, gelingt Digital Detox wahrscheinlich sowieso nicht.

10. Etwas gönnen, wenn man durchgehalten hat: Eine Woche die Tipps berücksichtigt? Herzlichen Glückwunsch! Belohn dich und mache weiter.

von Ann Kathrin Wucherpfennig


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Über den Autor/die Autorin:

MADS-Team

Unter diesem Namen sammeln wir Beiträge von Gastautorinnen und -autoren, Autorenkollektiven oder freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei MADS. Die Namen des jeweiligen Autors oder der jeweiligen Autorin stehen unter dem einzelnen Beitrag.

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