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„American Dream“: So klingt das neue Album von 21 Savage

„American Dream“: So klingt das neue Album von 21 Savage
Foto: Sony Music

21 Savage veröffentlichte zuletzt 2020 ein Solo-Album. Nun hat der Rapper „American Dream“ herausgebracht und damit ein gelungenes Comeback gefeiert, meint MADS-Autor Tim.


Nach einer vierjährigen Pause von Soloalben meldet sich 21 Savage mit „American Dream“ zurück. 2022 erschien die Drake-Kollaboration „Her Loss“, doch seitdem gab es außer ein paar höchstens mittelmäßigen Features kein neues Hörmaterial für Fans des Rappers. Dieser ist für sehr dunklen Sound mit teils brutalen Texten bekannt. Kein Wunder, wenn man sich seine Lebensgeschichte anschaut. Im Alter von 12 Jahren zog der gebürtige Londoner mit seiner Mutter in die USA, genauer gesagt nach Atlanta. Dort geriet er in die Bandenkriminalität und wurde an seinem 21. Geburtstag zusammen mit seinem besten Freund überfallen. 21 Savage, mit bürgerlichem Namen Sha Yaa Bin Abraham-Joseph, wurde sechsmal getroffen, überlebte jedoch. Sein bester Freund starb durch Schussverletzungen. Diese und weitere Erlebnisse inspirieren bis heute seine Musik.

21 Savage: Gleicher Vibe, neue Elemente

In „American Dream“ bleibt 21 Savage seinem Vibe treu. Die Texte drehen sich weiterhin primär um Gewalt, Drogen und Sex. Jedoch geht es dabei nicht um Verherrlichung: Der Rapper lässt oft durchblicken, was ihm ebendiese Gewalt angetan hat und wie er es trotz dieser Erfahrungen zum Erfolg gebracht hat. Während sich viele Songs auf vergangenen Alben um das Gangster-Dasein gedreht haben, lässt der Künstler nun ab und zu auch tiefer blicken: So ist der gleichnamige Intro-Song ein emotionaler Monolog seiner Mutter, die beschreibt, was sie sich für ihren Sohn wünscht und wie sie für ihn gekämpft hat. Der Outro-Song „Dark Days“ mit Sängerin Mariah the Scientist ist ein Appell an junge Menschen in Problemgegenden, nicht die gleichen Fehler zu machen wie 21 Savage selbst.

So endet das Album mit einem weniger dunklen Ton als vergangene Projekte. Fans dieser Alben kommen mit Songs wie „Redrum“ und „Dangerous“ trotzdem auf ihre Kosten. Zwischen den tiefergehenden Songs finden sich zudem auch oberflächliche Lieder auf dem Album wieder, in denen Sex, Geld und die Prahlerei an erster Stelle steht. So richtig übelnehmen kann man es dem Rapper jedoch nicht. Schließlich ist es kaum verwunderlich, dass jemand mit Reichtum prahlt, der vor einigen Jahren kaum einen Cent in der Tasche hatte.

21 Savage ist ein starkes Album gelungen. Nach den vergangenen beiden Jahren mit Features, die man größtenteils nur als ausreichend beschreiben kann, ist das neue Werk des Rappers Grund zur Freude für seine Fans.

„American Dream“: Nicht nur ein Album

Kurz vor Release des Albums kündigte 21 Savage auf seinem Instagram-Kanal ein Biopic mit dem Titel „American Dream – The 21 Savage Story“ an. Mittlerweile bestätigte er jedoch in einem Podcast des ehemaligen NFL-Stars Shannon Sharpe, dass der Trailer Parodie sein soll und kein Film erscheinen werde.

Viele Fans zeigten sich verwundert, da der Trailer einen äußerst realen Eindruck vermittelte. Außerdem schien das vermeintliche Biopic des Rappers mit bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern gespickt zu sein: Im Trailer wird der Rapper von Caleb McLaughlin („Stranger Things“) und in einer späteren Lebensphase von Donald Glover, auch bekannt als Childish Gambino gespielt. Weitere bekannte Schauspielende, die im Trailer zu sehen sind, sind der Comedian Druski, Victoria Pedretti („The Hauting of Hill House“, „You“) und Young Mazino („Beef“), der kürzlich für die zweite Staffel der Serie „The Last of Us“ gecastet wurde.


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