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5 Gründe, warum ich in der Schule wieder Latein lernen würde

5 Gründe, warum ich in der Schule wieder Latein lernen würde
Foto:  Unsplash/NeONBRAND

Französisch, Spanisch – oder Chinesisch? Mittlerweile wird sogar eine asiatische Sprache als zweite Fremdsprache in der Schule angeboten. Obwohl Latein eine tote Sprache ist, würde sich MADS-Autor Jonas Hartwig wieder für sie entscheiden. Fünf Gründe.

Grammatik für überall

Im Lateinunterricht habe ich nicht nur Latein gelernt, sondern auch Italienisch, Spanisch, Französisch, Deutsch…naja nicht ganz, sondern vielmehr ihre grammatischen Grundlagen. Denn: Latein ist die Muttersprache aller romanischen Sprachen. Viele Wörter klingen in diesen Sprachen ähnlich wie das lateinische Äquivalent. Deshalb fällt es mir nun leichter, beispielsweise Spanisch zu lernen.

Vorsprung in der Uni

In vielen Studienfächern wie Geschichte, Jura, Theologie und Medizin muss man das kleine oder große Latinum nachweisen können – wer es in der Schule nicht gelernt hat, muss es in Sprachkursen nebenbei lernen.

Historisch-antikes Wissen

Im Lateinunterricht geht es inhaltlich viel um geschichtliche, philosophische und mythologische Themen. Deshalb weiß ich zum Beispiel, wie die Achillesferse zu ihrem Namen kam oder in welchem Jahr Rom gegründet wurde. Nämlich 753 vor Christi. Die vielen Merksätze wie beispielsweise „753 – Rom kroch aus dem Ei“ kann ich heute noch im Schlaf – und hat mir schon in manchem Quizduell geholfen.

Problemlösendes und kombinierendes Denken

Wenn wir Latein pauken, wird das Gehirn trainiert. Nicht umsonst wird es auch als „Trimmpfad des Geistes“ bezeichnet, da es ein problemlösendes und kombinierendes Denken schult. Der Grund? Wenn ich einen Text übersetze, ist es so, als wenn ich vor einem Rätsel stehe. Um diesen Code zu entschlüsseln, gehe ich ganz geplant vor: Wo ist das Verb? Wie ist der Satz strukturiert? Welche Wörter kenne ich und was könnten die dazwischen bedeuten? In der Schule Rätsel knacken, kann echt Spaß machen.

Latein schult das Vorlesen

“Quamvus sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant“: Was sich einfach liest, ist nicht genauso einfach in der Aussprache. Das melodische Vorlesen ist wichtig und wird geübt – und dadurch ebenso das Rhythmus-Gefühl und die Kunst, etwas angenehm vorlesen zu können.

Von Jonas Hartwig

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